Beitrag FROzine: Diskriminierungen sichtbar machen und Menschenrechte leben

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Das Dritte Internationale Menschenrechte-Symposium findet von 7. – 10. November 2019 in der Bewusstseinsregion Mauthausen – Gusen – St. Georgen statt. Das Thema des Menschenrechte-Symposiums ist heuer Verbot der Diskriminierung.

Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand. Des Weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist. (Artikel 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte)

Die Bewusstseinsregion ist ein Gemeindeverband der Gemeinden Mauthausen, Langenstein und St. Georgen/Gusen. Die Bewusstseinsregion soll als stigmatisierte Region positiv in der Gegenwart wirken. Mit dem Internationalen Menschenrechtesymposium wollen die Organisator*innen zu den Menschenrechten ermächtigen, Menschen ermutigen, die Menschenrechte in Anspruch zu nehmen, sie zu nutzen und einzufordern. Mit interessanten Angeboten an Workshops, Filmen, Vorträgen, Ausstellungen und Rundgängen in der Region werden diese greifbar, vorstellbar und lebendig.

Über das Programm des Menschenrechtesymposiums, aktuelle politische Bezüge in Europa und Österreich („Wehret den Anfängen haben wir schon überschritten“), Bewusstseinsbildung und Bildung sowie die gesetzliche Regelung von Antidiskriminierung in Österreich sprechen im Studio bei Michael Diesenreither:

  • Erich Wahl – Bürgermeister St. Georgen an der Gusen, Vorsitzender des Gemeindeverbands „Bewusstseinsregion Mauthausen, Gusen, St. Georgen“
  • Andrea Wahl, Geschäftsführerin der Bewusstseinsregion und Organisation des Menschenrechte-Symposiums.

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