„Mr. Bond“: Nazirapper aus Kärnten vor Gericht

Podcast
VON UNTEN – Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki
  • Mr_Bond
    12:21
audio
30:00 Min.
Anklagen gegen Iuventa Crew fallengelassen | Protest gegen Tesla
audio
30:01 Min.
Menschenrechtsorganisationen verklagen Niederlande | Verschwörungsmedium Auf1 verschwindet aus dem Fernsehen
audio
27:42 Min.
AK-Wahl | Launischster April seit Beginn der Messgeschichte | Essbare Stadt
audio
30:00 Min.
„Man will uns ans Leben“ – 30 Jahre Bombenterror
audio
28:14 Min.
WH: Fossile Werbung und der Grazer Verein Werbefrei
audio
30:00 Min.
Antirepressionsbüro-Meldestelle für Polizeigewalt | Urlaub und Radio beim Radiocamp am Bodensee
audio
29:51 Min.
„Menschen die in jedem Wohnungslosen einen Kriminellen wittern, sind mitverantwortlich für das Problem“
audio
29:07 Min.
Angriffe gegen Presse - FPÖ in Wien | Mehl, Gries und Beton – Die Rösselmühle als Ort der Erinnerung | Hall Of Beef
audio
29:45 Min.
„Man(n) tötet nicht aus Liebe!“ | Gaming und Cosplay am Weltfrauentag
audio
30:00 Min.
„Das Patriarchat soll verrecken!“ | Gender Pay Gap: Österreich fast 6% schlechter als EU-Schnitt

Die VON UNTEN Redaktion spricht mit Christoph Mackinger über den ersten Prozesstag gegen den Nazi-Rapper „Mr. Bond“. Philip H. wurde am Wiener Landesgericht wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung angeklagt.
In seinen Liedern glorifiziert er den Holocaust, ruft zu Massenmord an bestimmten Menschengruppen auf, und gibt sich als Verehrer Adolf Hitlers. Seine Musik ist weltweit bekannt, der rechtsterroristische Attentäter von Halle spielte während seiner Tat Lieder von „Mr. Bond“, und der Angeklagte selbst verherrlichte den Attentäter von Christchurch, der 51 Menschen in zwei islamischen Gebetshäusern ermordete.
Der Bruder von Philip H, Benjamin H. ist ebenfalls angeklagt. Im Rahmen der Ermittlungen wurde dieser als der Betreiber der antisemitischen Website „Judaswatch“ ausfindig gemacht.
Obwohl die Unterstützungsstrukturen für Philip H. sich über ganz Europa und die USA erstrecken, bleibt eine Ermittlung über neonazistische Netzwerke leider auch bei diesem Prozess aus.

 

Foto: Presseservice Wien

Schreibe einen Kommentar