Unvereinbarkeit von Elternschaft und Arbeit

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Die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich hat gemeinsam mit der Johannes Kepler Universität eine Onlinebefragung von 400 Beschäftigten durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitgeber*innen bei Vorstellungsgespräche diskriminierende und illegale Fragen stellen. Vor allem junge Frauen sind mit solchen Fragen konfrontiert. 13,6% wurden direkt oder indirekt gefragt, ob sie schwanger sind. Eine Frage, die unzulässig ist und auch nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden muss.

Eine Balkentabelle. Es wurde gefragt, ob Kinder geplant sind, wie viele Kinder die Befragten haben, wie verhütet wird.

Bei der Pressekonferenz, bei der die Studie vorgestellt wurde, haben Andreas Stangl, Präsident der AK Oberösterreich, und Birgit Mock, Referentin der Stabstelle Frauen- und Gleichstellungspolitik, gesprochen. Sie lasen Auszüge der Antworten von Befragten vor:

Habe mich für eine leitende Position beworben; mir wurde gesagt (…) ich wäre super für die Stelle – nur können wir weibliche Bewerbungen nicht in Betracht ziehen, weil in ein paar Jahren sicher eine Schwangerschaft ansteht.

Auch nach der Karenz müssen Eltern mit Widrigkeiten im Job kämpfen. Unflexiblere Arbeitszeiten und Dinge wie Diensthandys oder Autos werden auf einmal nicht mehr zur Verfügung gestellt.

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