Hallstatt – Ambiente

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Rückblicke – Welterbe Hallstatt
  • 1418_Hallstatt_Ambiente
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Die Hallstätter Kalvarienberganlage wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts in einer rein agrarisch geprägten Umgebung errichtet. Auch vier Kapellen, in denen die schmerzhaften Geheimnisse des Rosenkranzgebets mit vollplastisch und lebensgroß ausgeführten, polychrom gefassten Holzskulpturen dargestellt sind standen ursprünglich auf der grünen Wiese. Der Kreuzweg beginnt beim mit der Ölbergkapelle setzt sich mit der Geißelungsszene und der Dornenkrönung fort und endet in der Kalvarienbergkirche. Nach dem Marktbrand von 1750, dem auch das Sudhaus zum Opfer fiel, wurde die neue Salzproduktionsanlage samt Verwaltungsgebäude, dem Amtshaus, im Ortsteil Lahn neu aufgebaut. Dabei wurde der Kreuzweg zwischen der dritten und vierten Kapelle vom Industriekomplex überlagert, und die Kalvarienbergkirche, als religiöser Fixpunkt in das Ensemble integriert. Mit dem Abbruch der Sudhausanlage und dem Ausbau der Hallstättersee-Landesstraße Mitte der 1960er Jahre wurde das Ambiente wiederum massiv verändert.

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