WiderstandsChronologie 2. bis 15. April 2023

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WiderstandsChronologie
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+++ Gedenken an Ernst Kirchweger +++ Gegen Kriminalisierung der Klimabewegung +++ Solidarität mit Protesten in Frankreich +++ Einzug statt Auszug im WUK +++

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2. April 2023: Gedenken an Ernst Kirchweger

Am 2. April gedachten 60–70 Personen gegenüber dem Hotel Sacher Ernst Kirchweger, der am 30. März 1965 während einer Anti-Borodajkewycz-Demo vom FPÖ/RFS-Aktivisten Gunther Kümel niedergeschlagen worden und am 2. April 1965 den dabei zugefügten Verletzungen erlegen war.

[Redenausschnitte]

Eine komplette Aufzeichnung aller Reden kann ►hier gehört werden.

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3. April 2023: Anti-Repressions-Demo gegen Kriminalisierung der Klimabewegung

Am 3. April beteiligten sich rund 400 Personen an einer Anti-Repressions-Demonstration gegen die Kriminalisierung der Klimabewegung. Aktueller Anlass war das gewalttätige Vorgehen der Polizei gegen die Block-Gas-Proteste während der Europäischen Gaskonferenz vom 26. bis 29. März 2023 mit mehr als 140 Festnahmen.

[Redenausschnitte]

Eine komplette Aufzeichnung aller Reden kann ►hier gehört werden.

Bei der Antirepressionsdemo wurde auch Solidarität mit Klimaaktivist*innen in Frankreich ausgedrückt, die in Sainte-Soline gegen den Bau von Wasserreservoirs demonstrieren. Mehrere Personen wurden dort von der Polizei schwer verletzt. Eine liegt immer noch im Koma. [Redenausschnitt]

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7. April 2023: Solidarität mit Protesten in Frankreich

Am 7. April kamen rund 15 Personen vor die französische Botschaft zu einer Kundgebung in Solidarität mit den Protesten in Frankreich.

[Redenausschnitte]

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13. April 2023: Einzug statt Auszug. Solidarität mit dem FZ und Asyl in Not

Am 13. April beteiligten sich laut Eva rund 70 Personen an einer Demonstration und einer Kundgebung zur Unterstützung von Asyl in Not, das aufgrund der Sanierung ohne Rückkehrgarantie aus dem WUK raus, und zur Unterstützung des FrauenLesben-Zentrums FZ, das derzeit nur in Teile seiner Räumlichkeiten rein kann, und dessen autonomer, nicht zum WUK gehörender Bereich, bedroht ist, da die Stadt Wien nur mit dem WUK verhandelt, und dem FZ einen Vertrag mit dem WUK aufzuzwingen versucht, mit dem das FZ seine Autonomie verlieren würde. Das WUK wiederum drohe laut FZ mit dem Ausschluss des FZ aus dem Gebäudekomplex an der Währinger Straße 59, wenn der Vertrag nicht unterschrieben werde.

Die Demonstration zog von der Spitalgasse zum WUK, in dessen Innenhof die Kundgebung stattfand. Danke an Eva für den Bericht und die Aufnahmen.

[Redenausschnitte]

Mehr dazu könnt ihr nach der WiderstandsChronologie in Radio Widerhall hören.

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13. April 2023: Protest gegen Abschiebung von Haslacher Familie vor Abschiebezentrum Zinnergasse

Mit Angehörigen, Freund*innen und anderen solidarischen Menschen protestierte die Plattform für eine menschliche Asylpolitik am 13. April vor dem Abschiebezentrum Zinnergasse in Wien gegen die Abschiebung von Familie Lopez aus Haslach an der Mühl in Oberösterreich.

Die Familie wurde allerdings unbemerkt, möglicherweise bereits vor der Kundgebung, zum Flughafen Wien-Schwechat gebracht. Die Plattform für eine menschliche Asylpolitik erklärte, sie sei über die Niederträchtigkeit des Innenministers schockiert. Er hätte ein humanitäres Bleiberecht vergeben können, habe dies aber offenbar aus politischen Gründen nicht getan.

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Außerdem …

… gibt es weiterhin Kundgebungen und Demonstrationen für Freiheit im Iran wie zum Beispiel am 15. April am Albertinaplatz,

… Aktionen und Fahrraddemos gegen die Untätigkeit gegen die nahende Klimakatastrophe und für eine Mobilitätswende, wie zum Beispiel ein Radeln for Future am 7. April durch die Bezirke 15, 16 und 17.

… Jeden Donnerstag wird immer noch am Platz der Menschenrechte gegen die Regierung protestiert.

… Weiterhin gibt es immer wieder Mahnwachen und Kundgebungen der „Omas gegen rechts“.

… Und obendrein gibt es immer wieder auch einiges, von dem ich nichts mitbekomme.

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Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

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