Eine österreichische Geschichte – Markus Kupferblum im Studiogespräch | Radioversion

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Der Vater des Regisseurs, Schuauspielers und Autors Markus Kupferblum stammte aus einer wohlhabenden Familie im heutigen Polen. Als Jude musste er beim Einmarsch der Deutschen 1939 fliehen und trat in die britische Armee ein. Nach Kriegsende lebte er einige Jahre in Israel, übersiedelte dann aber in nach Wien. Dort wurde er Opfer eines Justizskandals, der als unrühmliches, aber keineswegs untypisches Beispiel für den Umgang mit Juden in der noch jungen zweiten Republik gelten muss.

In der Podcastversion unter https://cba.media/636876 ist ab Minute 57 ein zweiter Teil des Gesprächs zu hören, in dem der Bogen zur Gegenwart geschlagen wird. Die vielzitierten Versuche, den Anfängen zu wehren, waren leider nicht von Erfolg gekrönt, weshalb die Perspektiven mittelfristig eher düster scheinen.

Website Markus Kupferblum

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(CC) 2023 BY-NC-SA V4.0 – Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung bei Namensnennung gestattet, kommerzielle Nutzung ausgenommen, Weitergabe unter gleichen Bedingungen; Herbert Gnauer (ORANGE 94.0)

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