Mitbestimmung als Thema bei der Armutskonferenz 2024

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Die diesjährige Armutskonferenz fand von 16. bis 17 April im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg statt. Eröffnet wurde sie mit einer Theaterperformance von Mitgliedern der Plattform Sichtbar Werden. Sie führen in das Motto ein: „Jetzt übernehmen wir“ – gemeint sind zivilgesellschaftliche Organisationen, Armutsbetroffene, Selbstvetreter*innen, Wissenschaftler*innen und Interessierte, die im Rahmen der Konferenz Punkte für ein alternatives Regierungsprogramm herausgearbeitet haben. Generell ging es darum Ideen zu sammeln, um Armut in Österreich zu überwinden.

Das funktioniert nicht, ohne eine geschlechtergerechte Perspektive. Elisabeth Klatzer, feministische Ökonomin und Expertin für geschlechtergerechte Budgetgestaltung, hat im Rahmen der Frauen-Vor!-Konferenz einen Input über frauenspezifische und feministische
Perspektiven für das Zukunftsprogramm gegeben. Klatzer ist auch Teil des Bündnisses fair sorgen! Wirtschaften fürs Leben.

Auch Mitbestimmung und Inklusion waren wichtige Themen bei der Armutskonferenz. Im Interview sprechen zwei Selbstvertreter*innen der Lebenshilfe über ihre politischen Anliegen.

Im Rahmen von Zukunftswerkstätten haben die Teilnehmenden der Armutskonferenz Visionen und Maßnahmen in Bereichen wie Arbeit, Bildung, Wohnen, Gesundheit, Teilhabe und Klima diskutiert. Die ausgearbeiteten Vorschläge sollen in ein Zukunftsprogramm fließen, das Mitglieder der Armutskonferenz zusammenstellen werden. Dieses beinhaltet konkrete Forderungen an die Politik. Rund um die Nationalratswahl werden sie der Öffentlichkeit und den politischen Parteien präsentiert.

Mehr Infos unter: www.armutskonferenz.at

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