Uni Konkret Magazin am 6.5. – Christine Lavant, diskriminierende Sprache in Befunden und das w:orte Lyrikfest

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Durch die Sendung führt euch Anna Greissing.

 

1. Literatur erzählt Leben: Auf den Spuren von Christine Lavants Prosa

Die 1973 verstorbene österreichische Autorin Christine Lavant wurde lange Zeit auf ihre öffentliche Darstellung als katholische Lyrikerin reduziert. Dabei finden sich in ihrem Oeuvre neben den lyrischen Arbeiten auch literarisch ausdrucksstarke Prosatexte, die ein viel differenzierteres Bild der Kärntner Schriftstellerin zeichnen. Dank der Arbeit der Editionswissenschaftlerinnen Ursula Schneider und Annette Steinsiek vom Forschungsinstitut Brenner-Archiv der Uni Innsbruck konnten einige dieser Texte aufgespürt und zugänglich gemacht werden. Die beiden Forscherinnen erzählen von Wegen und Umwegen im Suchen und Finden von Literatur. Ein Beitrag von Anna Obererlacher.

 

2. Befunde – ein Projekt der Sprachwissenschafterin Karoline Irschara 

Von „Zystchen“ und „gut drei Zentimeter“: Mehr als fünf Millionen medizinische Befunde hat Karoline Irschara vom Institut für Sprachwissenschaft der Uni Innsbruck auf sprachliche Besonderheiten untersucht. Der Fokus der Linguistin lag dabei auf geschlechtsspezifischen Unterschieden. Die Expertin auf dem Gebiet der Genderlinguistik liefert mit ihrer Arbeit Einblicke in den sprachwissenschaftlichen Hintergrund einer häufig emotional geführten Debatte rund um die Anwendung geschlechtergerechter Sprache im Deutschen. Karoline Irschara sprach mit Melanie Bartos vom Büro für Öffentlichkeitsarbeit über ihre Arbeit – wir hören nun einen Auszug aus dem ausführlichen Podcast-Gespräch im Rahmen von „Zeit für Wissenschaft“.

 

3. w:orte Lyrikfestival

Gabriele Wild ist zu Gast bei Anna Greissing. Die Co-Kuratorin des Lyrikfestivals redet über die Highlights des 9. w:orte Lyrikfestivals in Innsbruck und verschiedenen anderen Orten.

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