Weltempfänger: Gewaltsame Landnahmen in Westpapua

Podcast
FROzine
  • Westpapua-oM
    46:48
audio
54:00 min
Bürger*innen-Initiative Kronstorf und schwierige Regierungsbildung nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
audio
54:59 min
STWST84x12
audio
45:43 min
Mediengespräch "Angebunden statt abgehängt" und Turteln am Taubenmarkt
audio
50:00 min
Weltempfänger: Überwachung in Hong Kong
audio
39:13 min
Mühlviertel 110 kV
audio
50:02 min
Salzkammerpride und Pressekonferenz Linzer Klangwolke
audio
37:08 min
Beitrag: Das FLINTA Radkollektiv Radieschen
audio
58:41 min
ME/CFS Mahnwache und Radclub Radieschen
audio
50:06 min
Mühlviertel 110kV und 5 Jahre Taliban-Herrschaft
audio
36:51 min
Unversorgt seit 1969
Tribunal über gewaltsame Landnahmen in Westpapua
Das in Rom ansässige »Ständige Völkertribunal« PPT organisiert regelmäßig internationale Tribunale. Im Juni 2024 saß Indonesien auf der Anklagebank – wegen Landraub, gewaltsamer Unterdrückung, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in Westpapua. Der Anwalt Leonardo Ijie ist einer der zentralen Zeugen im Verfahren. Magdalena Kafiar hat Menschenrechtsfälle in Westpapua dokumentiert. Gemeinsam haben die beiden vor dem UN-Menschenrechtsrat von den Vergehen der indonesischen Regierung berichtet. Doch was bringt eine Gerichtsbarkeit außerhalb der von Indonesien anerkannten Rechtsinstitutionen? In dem Beitrag geht es um extraterritoriale Gerichtsbarkeit, die konkret die indonesische Regierung wegen Landraub, gewaltsamer Unterdrückung, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in Westpapua anklagt. Martina Backes vom südnordfunk auf RDL sprach mit zwei Jurist*innen über Chancen und Symbolkraft solcher Verfahren.

Beitrag zum Nachhören

Ecuador: Militarisierung als Antwort auf die Gewalt?
Ecuador galt lange Zeit als eines der sichersten Länder in Lateinamerika. Doch seit der Corona-Pandemie ist die Gewalt im Land extrem gestiegen. Von 2021 bis 2022 stieg die Mordrate um 82 Prozent. Im Beitrag von NPLA steht der Anstieg der Gewalt in Ecuador und die Situation der betroffenen Bevölkerung im Fokus. Um die Ursachen besser zu verstehen, sprach der Nachrichtenpool Lateinamerika mit Juana Francis. Sie ist eine afro-ecuadorianische Menschenrechtsaktivistin aus der Küstenprovinz Esmeraldas. Sie und die Politikwissenschaftlerin Isabel Díaz berichten auch darüber, was dem Land aus der Krise helfen könnte.

Beitrag zum Nachhören

Friedensnobelpreis 2024 – Nihon Hidankyo
Am Tag der Menschenrechte 2024 wurde der Friedensnobelpreis an die japanische Organisation Nihon Hidankyo in der norwegischen Stadt Oslo verliehen. Die Organisation wurde von Überlebenden der US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki gegründet und setzt sich seit 1956 für nukleare Abrüstung ein. Der Friedensnobelpreis 2024 ist eine überfällige und hochverdiente Würdigung des Engagements der Hibakusha – der Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki. Das Antikriegsradio auf Radio Querfunk aus Karlsruhe hat einen Kommentar gestaltet.
Moderation: Nora Niemetz