Weltempfänger: Gewaltsame Landnahmen in Westpapua

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Beitrag zum Weltkrebstag und Reportage zum B7
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Bewegung auf Rezept - die Rolle von Sport bei Krebs
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Im Gespräch mit dem Büdnis Linz gegen Rechts
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Weltempfänger: Venezuela
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Wittgenstein, Sprache, Schule und KI
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Reformen zulasten junger Leute | Wie wehrt man sich gegen SLAPPs?
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Interview mit Anna Schwabegger, Bundesjugendvertretung
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Streik der Ordensspitäler in Linz und Wels
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Streik der Ordensspitäler in Linz
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Letztes Mittel Streik am Ordensklinikum Wels
Tribunal über gewaltsame Landnahmen in Westpapua
Das in Rom ansässige »Ständige Völkertribunal« PPT organisiert regelmäßig internationale Tribunale. Im Juni 2024 saß Indonesien auf der Anklagebank – wegen Landraub, gewaltsamer Unterdrückung, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in Westpapua. Der Anwalt Leonardo Ijie ist einer der zentralen Zeugen im Verfahren. Magdalena Kafiar hat Menschenrechtsfälle in Westpapua dokumentiert. Gemeinsam haben die beiden vor dem UN-Menschenrechtsrat von den Vergehen der indonesischen Regierung berichtet. Doch was bringt eine Gerichtsbarkeit außerhalb der von Indonesien anerkannten Rechtsinstitutionen? In dem Beitrag geht es um extraterritoriale Gerichtsbarkeit, die konkret die indonesische Regierung wegen Landraub, gewaltsamer Unterdrückung, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in Westpapua anklagt. Martina Backes vom südnordfunk auf RDL sprach mit zwei Jurist*innen über Chancen und Symbolkraft solcher Verfahren.

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Ecuador: Militarisierung als Antwort auf die Gewalt?
Ecuador galt lange Zeit als eines der sichersten Länder in Lateinamerika. Doch seit der Corona-Pandemie ist die Gewalt im Land extrem gestiegen. Von 2021 bis 2022 stieg die Mordrate um 82 Prozent. Im Beitrag von NPLA steht der Anstieg der Gewalt in Ecuador und die Situation der betroffenen Bevölkerung im Fokus. Um die Ursachen besser zu verstehen, sprach der Nachrichtenpool Lateinamerika mit Juana Francis. Sie ist eine afro-ecuadorianische Menschenrechtsaktivistin aus der Küstenprovinz Esmeraldas. Sie und die Politikwissenschaftlerin Isabel Díaz berichten auch darüber, was dem Land aus der Krise helfen könnte.

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Friedensnobelpreis 2024 – Nihon Hidankyo
Am Tag der Menschenrechte 2024 wurde der Friedensnobelpreis an die japanische Organisation Nihon Hidankyo in der norwegischen Stadt Oslo verliehen. Die Organisation wurde von Überlebenden der US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki gegründet und setzt sich seit 1956 für nukleare Abrüstung ein. Der Friedensnobelpreis 2024 ist eine überfällige und hochverdiente Würdigung des Engagements der Hibakusha – der Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki. Das Antikriegsradio auf Radio Querfunk aus Karlsruhe hat einen Kommentar gestaltet.
Moderation: Nora Niemetz