Bad Ischl — Kreuzersteg

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Flusseisen und Niettechnik

Die gesellschaftlichen Veränderungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts führten zur Errichtung mehrerer Traunübergänge im Stadtgebiet von Bad Ischl. Das verheerende Hochwasser von 1897 sowie die Industrialisierung und der damit einhergehende Anstieg der Stahlproduktion bildeten einen Wendepunkt, an dem man sich entschloss, bei Neubauten verstärkt auf Stahl zu setzen. Die Brückenbauanstalt unter der Leitung von Ignaz Gridl, einem Pionier des Brückenbaus in Altösterreich, übernahm die Ausführung der neuen Traunbrücken.

Ignaz Gridls Ausbildung und Erfahrung, angefangen in der väterlichen Schlosserei bis hin zur Mitarbeit in in einem großen Eisenkonstruktionsbüro in Paris, prägten seinen Werdegang. Bekannt wurde er Mitte des 19. Jahrhunderts durch die damals innovative und materialsparende Dachkonstruktion des St. Marxer Schlachthofes, später vor allem durch Planung und Bau der Eisenbahnbrücke zum österreichischen Kriegshafen in Pola, welche als drehbare Konstruktion speziell für die Durchfahrt großer Kriegsschiffe konzipiert wurde.

 

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