Gespräch mit Mag. Andreas Brunner (QWIEN) über queere Geschichte in Österreich und aktuelle Bezüge zu Hasskriminalität und gesellschaftlichen Debatten.
Ausgehend von aktuell bekannt gewordenen Übergriffen auf homosexuelle Männer ordnet Radio Positiv historische und gesellschaftliche Hintergründe ein. Moderatorin Juliana Metyko spricht mit Mag. Andreas Brunner, Historiker, Ausstellungskurator und Co-Leiter des Zentrums QWIEN, über queere Geschichte in Österreich und über Parallelen zwischen früherer Verfolgung und heutigen Formen von Ausgrenzung und Hass.
„Durch das Auftreten von Aids wurde schwules, queeres Leben viel sichtbarer.“ – Mag. Andreas Brunner, Historiker und Co-Leiter Zentrum QWIEN
Im Gespräch wird beschrieben, wie strafrechtliche Verfolgung, stereotype Zuschreibungen und rechtliche Sonderbestimmungen queeres Leben über Jahrzehnte geprägt haben. Thematisiert werden unter anderem die Kriminalisierung von Homosexualität und Entwicklungen seit den 1970er-Jahren. Zudem werden die Auswirkungen von HIV/AIDS auf Sichtbarkeit und Community-Strukturen sowie aktuelle gesellschaftliche Spannungen im Zusammenhang mit Queerness, Geschlecht und sozialen Medien behandelt. Die Sendung bietet Hörer*innen historische Einordnung und Orientierung im gegenwärtigen Diskurs.
- Moderation: Juliana Metyko
- Gast: Mag. Andreas Brunner – Historiker, Ausstellungskurator und Co-Leiter des Zentrums QWIEN – Zentrum für queere Kultur und Geschichte.
- Musik: Klaus Hager
- Technik & Nachbearbeitung: Klaus Hager
- Foto: © Aids Hilfe Wien
- Mehr Infos: Aids Hilfe Wien | QWIEN – Zentrum für queere Kultur und Geschichte |












