Diskriminierungsfreie Berichterstattung

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FROzine
  • 2025_04_03_FROzine_cba
    44:13
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Wittgenstein, Sprache, Schule und KI

Vom 14. bis 23. März haben die österreichischen Antirassismustage stattgefunden. Den Auftakt hat die 2. Antirassismusmesse gemacht, die in der Central European University in Wien stattgefunden hat. Dort gab es einen Tag lang Vorträge und Talks zum Thema Antirassismus. Das FROzine hat hier schon von den Organisationen berichtet, die dort ihre Arbeit ausgestellt haben. Eine der Diskussion war:

30 Jahre Community Radios und 15 Jahre Presserat neu in Österreich – 100 Jahre Radio, 30 Jahre Community Radios und 15 Jahre Selbstkontrolle der österreichischen Presse: Ist diskriminierungsfreie Berichterstattung in Österreich möglich? Erfahrungen aus dem Medienalltag mit Helga Schwarzwald, Geschäftsführerin des Verbands Freier Rundfunk Österreich und Alexander Warzilek, Geschäftsführer des Österreichischen Presserats. Moderiert hat den Talk Nahla Hamula vom Falter.

Schwarzwald spricht über diejenigen, die in den österreichischen freien Medien Sendungen gestalten. Über 3.000 Personen würden das Programm gestalten und das in vielen unterschiedlichen Sprachen. In der Erstsprache Informationen und Inhalte aufbereiten für andere Menschen, die diese Sprache sprechen ist eines der Alleinstellungsmerkmale von freien Medien. Sie gibt auch an, dass, laut Selbsteinschätzung, 31 Prozent der Redakteur*innen einen Migrationshintergrund haben. Warzilek erklärt die Arbeit des Presserates so, dass man Beschwerden einreichen kann, wenn man denkt, dass Artikel oder Beiträge diskriminierende oder ethisch bedenkliche Inhalte haben. Das geht sehr niederschwellig mit einer E-Mail an den Presserat.

Beide sind sich sicher, dass eine diskriminierungsfreie Berichterstattung nur funktionieren kann, wenn Medien selbst diverser werden.

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