„Man will uns ans Leben“ – 30 Jahre Bombenterror: Ausstellungseröffnung in Graz

Podcast
VON UNTEN Einzelbeiträge
  • Beitrag 1
    10:43
audio
06:56 perc
Anwältin Pia Kern zum AntifaGraz25 Prozess
audio
09:13 perc
Meldungen 07.01.2026
audio
27:03 perc
UNCUT: Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer zu Pilotprojekt zur Anstellung für pflegende Angehörige
audio
09:43 perc
Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer zu Pilotprojekt für pflegende Angehörige
audio
17:49 perc
UNCUT: Kopftuchverbot: Gespräch mit Daniela Grabovac (Antidiskriminierungsstelle)
audio
03:17 perc
Meldungen 26. November 2025
audio
06:55 perc
Meldungen 19.11.25
audio
11:25 perc
Kopftuchverbot: Gespräch mit Daniela Grabovac (Antidiskriminierungsstelle)
audio
07:16 perc
Meldungen 12. November 2025
audio
13:00 perc
No Border Summit Vienna – Widerstand gegen Grenzpolitik

Am Dienstag, dem 13. Mai 2025, wurde im Volkskundemuseum Graz die Ausstellung „Man will uns ans Leben – Bomben gegen Minderheiten 1993–1996“ eröffnet. Wir haben bereits von der Eröffnung in Wien berichtet, den Beitrag dazu findet ihr hier. Die von der Initiative Minderheiten konzipierte Schau beleuchtet eine Serie rechtsextremer Anschläge in Österreich, bei denen zwischen 1993 und 1996 insgesamt vier Menschen getötet und mehrere verletzt wurden. Ziel der Attentate waren Angehörige von Minderheiten sowie deren Unterstützer:innen.

Die Ausstellung dokumentiert die Ereignisse jener Jahre und lässt Betroffene sowie Expert:innen in Videointerviews zu Wort kommen. Sie thematisiert auch das gesellschaftliche Klima der 1990er-Jahre, das solche Gewalttaten begünstigte. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Rohrbombenanschlag von Oberwart im Februar 1995, bei dem vier Roma-Männer ermordet wurden: Peter Sarközi, Josef Simon, Karl Horvath und Ernst Horvath.

Die Ausstellung ist bis 31. Oktober 2025 im Volkskundemuseum Graz zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen und Begleitveranstaltungen findet ihr hier.

Szólj hozzá!