„Man will uns ans Leben“ – 30 Jahre Bombenterror: Ausstellungseröffnung in Graz

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Am Dienstag, dem 13. Mai 2025, wurde im Volkskundemuseum Graz die Ausstellung „Man will uns ans Leben – Bomben gegen Minderheiten 1993–1996“ eröffnet. Wir haben bereits von der Eröffnung in Wien berichtet, den Beitrag dazu findet ihr hier. Die von der Initiative Minderheiten konzipierte Schau beleuchtet eine Serie rechtsextremer Anschläge in Österreich, bei denen zwischen 1993 und 1996 insgesamt vier Menschen getötet und mehrere verletzt wurden. Ziel der Attentate waren Angehörige von Minderheiten sowie deren Unterstützer:innen.

Die Ausstellung dokumentiert die Ereignisse jener Jahre und lässt Betroffene sowie Expert:innen in Videointerviews zu Wort kommen. Sie thematisiert auch das gesellschaftliche Klima der 1990er-Jahre, das solche Gewalttaten begünstigte. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Rohrbombenanschlag von Oberwart im Februar 1995, bei dem vier Roma-Männer ermordet wurden: Peter Sarközi, Josef Simon, Karl Horvath und Ernst Horvath.

Die Ausstellung ist bis 31. Oktober 2025 im Volkskundemuseum Graz zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen und Begleitveranstaltungen findet ihr hier.

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