Ein Staatsvertrag für alle?

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Zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde mit dem Staatsvertrag von 1955 die Souveränität Österreichs wiederhergestellt. Der Vertrag verpflichtet Österreich zur Achtung der Menschenrechte und zum Schutz von Minderheiten. Im Fokus der Veranstaltung steht eine zeitgemäße Lesart des Staatsvertrags, insbesondere im Hinblick auf die Artikel 6, 7 und 9. Expert*innen aus Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft diskutieren über Inklusion, Ausschlüsse und die Bedeutung von Minderheitenrechten damals und heute. Veranstaltet vom Haus der Geschichte Österreich und der Initiative Minderheiten.

Begrüßung:
Monika Sommer, Gründungsdirektorin Haus der Geschichte Österreich
Cornelia Kogoj, Initiative Minderheiten

Keynotes:
Alfred Noll, Jurist, Autor und ehem. Nationalratsabgeordneter
Elena Messner, Schriftstellerin, Kultur- und Literaturwissenschaftlerin

Am Podium sind:
Andreas Brunner – QWIEN – Zentrum für queere Geschichte
Marianne Schulze – Juristin und internationale Menschenrechts-Expertin
Terezija Stoisits – ehem. Volksanwältin und Nationalratsabgeordnete
Bernhard Weidinger – Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

Moderation:
Jessica Beer – Initiative Minderheiten

Die Sendung wurde am 28.04.2025 im Depot aufgezeichnet.

Bearbeitet von Katharina Reisner

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