Vom Umgang mit AfD und FPÖ

Podcast
FROzine
  • 2025_05_27_FROzine
    48:25
audio
50:08 Min.
Community Rundgang durch die HOSI Linz und Aktionscamp "Die Straße ist kein Zuhause"
audio
51:25 Min.
Wie sehr beherrschen uns Maschinen?
audio
30:08 Min.
Fernsicht: Kein Gold für Kalsaka
audio
20:26 Min.
Der Wolf in Oberösterreich
audio
48:59 Min.
Jung. Ohne Arbeit. Mitten in der Stadt.
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Windenergie
audio
45:47 Min.
Versorgung von Menschen mit ME
audio
10:39 Min.
Queere Anthropologie
audio
50:37 Min.
Open Day bei der HOSI Linz und Queere Anthropologie
audio
48:44 Min.
Vergessene Krisen und die anthropologische Sicht auf Medizin

Was bedeutet die Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextremistisch“ für die Sicht auf die FPÖ?

Anfang Mai stufte das deutsche Bundesamt für Verfassungschutz die AfD als “gesichert rechtsextremistisch” und damit als verfassungsfeindlich ein. Grundlage für die Entscheidung war ein Gutachten von über 1000 Seiten, das Verstöße gegen die Menschenwürde, das Demokratieprinzip sowie gegen das Rechtsstaatsprinzip belegt. Die AfD hat Klage gegen den deutschen Verfassungsschutz erhoben. Gleichzeitig werden Debatten über den Umgang mit der AfD bis hin zu einem möglichen Verbot laut.

In Österreich ist dies Anlass, um zu fragen, wie es um die FPÖ bestellt ist. AfD und FPÖ seien nicht gleich, aber sehr ähnlich, heißt es im Titel einer Studie, die im Oktober 2024 von der Konrad-Adenauer-Stiftung herausgegeben wurde.

In einem Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz sprechen zwei der Studienautoren über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von AfD und FPÖ.

Eric Miklin ist Assoziierter Professor für Österreichische Politik in vergleichender europäischer Perspektive an der Universität Salzburg.

Martin Dolezal ist Politikwissenschafter und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Politikwissenschaft der Universität Salzburg sowie am Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft der Universität Graz.

Link zur Studie: Nicht gleich, aber sehr ähnlich! Die Alternative für Deutschland (AfD) und die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ): Gemeinsamkeiten und Unterschiede zweier rechtspopulistischer Parteien.

Wie sollen Medien mit der AfD umgehen?
Noch am Tag der Einstufung der AfD als gesichert rechtsextremistisch durch das Bundesamt für Verfassungsschutz, veröffentlichte der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) eine Pressemitteilung. Der Umgang der Medien mit der AfD muss sich ändern, fordert die DJV. Radio Corax sprach darüber mit Mika Beuster, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands.

Zum Beitrag

Schreibe einen Kommentar