Wie kreativ ist KI?

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Das Problem von KI-generierten Werken besteht darin, dass das Ergebnis zusammengestückelt wurde aus Daten, die aus dem Internet stammen können. Und diese Daten können von eigentlich urheberrechtlich geschütztem Material kommen. Sich mit Klagen gegen große Technologiefirmen zu stemmen, können sich die wenigsten Personen leisten. Dadurch, dass KI nur Dinge „nachbaut“ mit Informationen, mit denen sie vorher trainiert worden ist, steckt keine Kreativität in Bilder, Musik, Videos, die sie erstellt, so Thomas Sommerer.

Ki-generierte Inhalte sind schnell erstellt, es zählt Quantität vor Qualität. Immer mehr kommen wir damit in Berührung, in den sozialen Medien dienen sie dem Engagement, Likes und Kommentare statt zwischenmenschlicher Austausch. Auch wenn einem diese Entwicklung nicht gefällt, ist es wichtig, sich mit dieser Technologie auseinanderzusetzen, sie auch selbst anzuwenden und sie so zu entmystifizieren, so Sommerer. So kann man auch gefährliche Tendenzen besser erkennen, etwa wenn es Anzeichen von einer Abhängigkeit gibt. Manche Menschen wären wie in einer toxischen Beziehung mit einem Chatbot, also künstlicher Intelligenz, die gewissermaßen einen spezfischen Charakter „spielt“. Character.ai ist ein solcher Anbieter. Manchen Menschen würde es helfen, sich so auszutauschen, wenn es keine Möglichkeiten in der realen Welt gibt. Hier müsse man aber die Strukturen hinterfragen, warum es für diese Personen nicht möglich sei, eine*n Therapeut*in im echten Leben zu bekommen.

Das Headerbild ist KI generiert, mit folgendem Prompt:

Erstelle mir ein Aquarellbild von der Fassade der Stadtwerkstatt in Linz. Mit Pflanzen an der Fassade und dem schwarz-weißen Anstrich. Menschen sitzen vor dem Haus an Tischen und trinken Getränke. Es ist sonnig und warm.

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