Kundgebung: Asyl ist Menschenrecht – Gegen Fekters Asyl- Fremdenrechtsnovelle (Wien, 20. Oktober 2009)

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  • Kundgebung: Asyl ist Menschenrecht - Gegen Fekters Asyl- Fremdenrechtsnovelle (Wien, 20. Oktober 2009)
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O-Ton der Kundgebung – Musikteile teilweise gekürzt – Aufnahme Coproduktion ZIP-FM-W und Radio Widerhall

“Asyl ist Menschenrecht” war das Motto einer Kundgebung am Abend des 20. Oktober am Minoritenplatz in Wien, an der zwischen 1000 und 2000 Personen teilgenommen haben (Zählung von nochrichten.net, die bei Standkundgebungen auf einem derart verwinkelten Platz mit dermaßen dicht stehenden Leuten nicht genauer möglich war). Die Polizei spricht laut Onlinemedien von 500 Personen, Michael Genner von 5000.

Anlass für die Kundgebung war der vom Innenausschuss angenommene Entwurf von Ministerin Fekter für eine Novelle von Fremden- und Asylrecht. Flüchtlinge sollen demnach bereits am Beginn ihres Verfahrens in Schubhaft genommen werden, wodurch Tausende Menschen inhaftiert werden können, ohne dass auch nur ein Verdacht auf Strafrechtsverletzungen besteht. “Schubhaft heißt: Gefängnis ohne Urteil, ohne Delikt.”, ist in einem Aufruf von “Asyl in Not” zu lesen. Und: “Die Bedingungen in der Schubhaft sind nicht menschenrechtskonform; der Europarat bezeichnet sie als gänzlich unakzeptabel.”
Außerdem werde mit der geplanten Novelle die Beschwerdefrist in solchen Verfahren von zwei auf eine Woche verkürzt, so Asyl in Not. Wer das zugewiesene Gebiet (meist Traiskirchen) verlässt und z.B. nach Wien fährt, um einen Rechtsbeistand zu suchen, werde sofort verhaftet. Auch „Folgeanträge“ solle es nicht mehr geben.

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