Burcu Dogramaci untersucht die Bedeutung globaler Metropolen als Ankunftsstädte für exilierte Künstler*innen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ihr Buch beleuchtet das Wirken von Exilant*innen aus den Bereichen Kunst, Fotografie und Architektur im London der 1930er- und 1940er-Jahre. Exilerfahrung, so zeigt Dogramaci, prägt das Kunstschaffen, das künstlerische Exil verändert aber auch den Exilort selbst. Es geht um Wege und Orte des Ankommens, Transfer und die Transformation ästhetischer Positionen und die Impulse, die vom Exil auf das städtische Leben ausgehen.
Burcu Dogramaci, Kunsthistorikerin, Ludwig-Maximilians-Universität München
Moderation: Christoph Reinprecht, Österreichische Gesellschaft für Exilforschung, Wien


