Frequenz Femina — FEMMEcast – Wo es weh tut. Auftakt einer neuen Sendereihe zur Frauengesundheit.
Diese Sendung beginnt nicht mit Widerspruch; mit der Korrektur eines medizinischen Blicks, der Frauenkörper seit Jahrhunderten verkleinert, relativiert, benutzt und beschämt. Frauengesundheit ist ein Spezialthema, weil Frauenkörper eigene Verläufe, Symptome und Medikamentenwirkungen haben; im System gelten sie jedoch zu oft als Abweichung von der Norm; genau daraus entstehen verspätete, falsche oder verharmlosende, auch tödliche Diagnosen. FEMMEcast – Wo es weh tut. In dieser Auftakt-Sendung geht es um eine Medizin, die vorgibt neutral zu sein und doch männlich codiert ist. Um ein System, in dem Frauen zwar länger leben, ihnen aber gesunde Jahre nimmt. Um Wissen, das selektiv verteilt wird, um Sprache, die entscheidet, ob Beschwerden ernst genommen oder psychologisiert werden. FEMMEcast – Wo es weh tut fragt nach Verantwortung: Wer definiert Frauen-Gesundheit? Wer legt moralische Werte fest? Wer wird gehört und wer zum Störfall erklärt? Frauengesundheit ist ein historisch benutztes Feld als Abwertung des Weiblichen, weil ein männlich geprägtes medizinisches Raster nicht passt. FEMMEcast – Wo es weh tut, weil Frauenkörper eigene Gesetzmässigkeiten haben.




