Die Poesie von Simon & Garfunkel und Stargäste aus Hamburg

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„Richard Cory“ von Simon and Garfunkel, erschienen 1965 auf dem Album „Sounds of Silence“. Der song bezieht sich auf das gleichnamige Gedicht von Edwin Arlington Robinson aus dem Jahr 1897. Inspiriert wurden Paul Simon und Arthur Garfunkel tatsächlich über Schullektüre. Angeblich mussten sie das Werk an der Forest Hills High School in New York City lesen, die sie gemeinsam besuchten. Wofür Schullektüre gut sein kann!

Das erinnert mich an einen Insta Post, den ich vor wenigen Tagen entdeckt habe. In den USA nimmt das Verbannen von Büchern weiter skurile Formen an. Über 30.000 Titel sind mittlerweile am Schulen verboten, Titel wie Brave New World oder 1984, Titel, die früher einmal Schullektüre waren.

Doch zurück zu Richard Cory. Das Gedicht wie auch der Song erzählen von einem Mann, der Richard Cory bewundert und beneidet. Er selbst arbeitet in einer Fabrik, die dem wohlhabenden Richard Cory gehört. Doch das Ende des Songs bringt einen Twist, mit dem man nicht rechnet, hört selbst noch einmal hinein.

Einen zweiten Song von Simon und Garfunkel auszusuchen, das fällt mir genauso schwer wie bei Elton John. Zu groß die Auswahl. Ich habe mich letztlich für einen Song entschieden, den ich seit meiner Jugend selbst immer wieder mal auf der Gitarre spiele. Lagerfeuerromantik in der 13. Literarischen Stunde, mit „The Boxer“.

Mein ganz besonderer Literaturtipp – und davon wird es auf Euren Wunsch hin in Zukunft mehr geben – ist heute der „Thursday Murder Club“ von Richard Osman, eine sehr unterhaltsame cosy crime Reihe. Empfehlenswert im Original, ich hoffe, dass die Übersetzung ebenso gelungen ist.

Die Gäste der 13. Literarischen Stunde haben mich eine schlaflose Nacht gekostet, nicht, weil es schreckliche Gäste sind, sondern weil es ganz besonders belesene Gäste sind und ich natürlich besonders kluge Fragen stellen wollte. Gesprochen haben wir dann über alles außer Literatur, also alle Aufregung umsonst 😉

 

Musik

Simon and Garfunkel: Richard Cory

Simon and Garfunkel: The Boxer

Xavier Rudd: Spirit Bird

Katell Keineg: One Hell Of A Life

Olivia Newton-John: Hopelessly devoted to you

Abba: Gimme! Gimme! Gimme!

Bad Company: “Bad Company”

 

Literatur:

Richard Osman: “The Thursday Murder Club”

Toni Jordan: “Dinner with the Schnabels”

Jonas Hassen Khemiri :“Die Schwestern”

Helen Rutter: „Ich heiße Billy Plimpton“

 

Links

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_500_besten_Songs_aller_Zeiten

 

eat.read.sleep in der ARD Audiothek

https://www.ardaudiothek.de/sendung/eat-read-sleep-buecher-fuer-dich/urn:ard:show:21785c45dc44e254/

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