In dieser Ausgabe der Sendereihe „Spuren der Erinnerung“ blicken wir zurück auf die Veranstaltung «Mauthausen und Gusen: Orte der Befreiung – Orte der Erinnerung – Orte des Lernens», die von 13.-15. November 2025 in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen stattfand.
Bei der Veranstaltung handelte es sich um das „Zentrale Seminar“ von ERINNERN:AT, das ist die größte LehrerInnenfortbildung zum Thema Holocaust, Nationalsozialismus, Antisemitismus und Rassismus in Österreich. Seit 2001 finden die Seminare statt, jeweils in einem anderen Bundesland. Mit wechselnden Themenschwerpunkten verbinden sie die regionale, nationale und internationale Debatte zur Erinnerungskultur. Das Zentrale Seminar findet einmal jährlich im November statt.
Das „Zentrale Seminar 2025“ wurde vom OeAD in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich veranstaltet.
Der OeAD, Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung, ist eine gemeinnützige GmbH im Eigentum der Republik Österreich. Mit seinem Programm ERINNERN:AT beschäftigt sich der OeAD mit dem Lehren und Lernen über Nationalsozialismus, Holocaust sowie der Prävention von Antisemitismus durch Bildung.
In dieser Sendung hören Sie die beiden Einführungsvorträge zum Seminar, aufgezeichnet am Donnerstag, 13.11.2025.
„Ich dachte, ich müsste glücklich sein“ – Die Befreiung der Konzentrationslager in Europa aus Perspektive der Überlebenden.
Darüber referiert Andrea Löw, die Wissenschaftliche Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.
Darauf folgt der Vortrag von Gregor Holzinger, dem Leiter der Forschungsstelle der KZ-Gedenkstätte Mauthausen-Gusen. Das Thema seines Vortrages:
„Befreite, Befreier und Besiegte – Drei Perspektiven auf die Täter bei der Befreiung des KZ-Systems Mauthausen-Gusen.“
Moderiert hat Victoria Kumar, vom OeAD, ERINNERN:AT
Links:
Bericht zum Zentralen Seminar 2025: Mauthausen und Gusen im Kontext der Befreiung










