Begegnungswege 19. Februar 2026 Abschiedsfeier von Matthias Reichl

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Auszüge aus der ökumenischen Abschiedsfeier von Matthias Reichl vom 6. 2. 2026 beim Waldfriedhof in Pfandl Bad Ischl mit Pfarrer Arcanjo Simitela und Pfarrer Dankfried Kirsch und mit Trommelmusik der Trommelgruppe Jankadi, Liedern vom Verein „Gfreidi im Leben“ und Manfred Madlberger sowie Ansprachen von Hans Peter Grass, Mario Friedwagner und Reinhold Anlanger.
Kampagne „Österreich ohne Armee“ und Gedenken an Rosalia Krenn von der Arbeitsgemeinschaft für Wehrdienstverweigerung und Gewaltfreiheit. Ankündigung der Demo zum Internationalen Frauentag in Linz am 8. März 2026 und den Internationalen Frauenstreiktag am 9. März 2026 sind Themen dieser Sendung.
Details siehe unten und bei den weiterführenden Links.

Maria Reichl begrüßt euch herzlich zu den heutigen Begegnungswegen.
Heute ist Matthias im Geiste bei uns. Am 6. Februar 2026 haben wir in Pfandl beim Waldfriedhof von ihm Abschied genommen.
In unserer vorigen Radiosendung haben wir angekündigt, dass wir in dieser Radiosendung einige Nachrufe auf Matthias bringen. Heute lasse ich euch die Ansprachen von Hans Peter Grass, langjähriger Geschäftsführer vom Friedensbüro Salzburg, und von Mario Friedwagner, langjähriger Geschäftsführer vom Radio Salzkammergut, hören. Davor auch noch einen Auszug aus der Ansprache von Pfarrer Dankfried Kirsch.

Da Matthias Friedensarbeit auch noch nach seinem Tod weitergehen soll, möchte ich auf die Petition „Österreich ohne Armee“ hinweisen, die die Arbeitsgemeinschaft für Gewaltfreiheit und Wehrdienstverweigerung gestartet hat. Dabei gedenken wir noch Rosi Krenn, die am 10. Februar 2026 gestorben ist.
Österreich ohne Armee
Die Arbeitsgemeinschaft für Wehrdienstverweigerung und Gewaltfreiheit (ARGE WDV) startete am 20.1.2026 eine Kampagne „Österreich ohne Armee“.
Gegen „Kriegshysterie“, Aufrüstung und Wehrpflicht-Verlängerung gibt es eine Antwort:
Die einseitige Abrüstung des neutralen Österreich als Vorleistung und Zeichen dafür, dass ein Ausstieg aus der neuen Blockbildung „Westen gegen Russland“ möglich und sinnvoll ist.
Daher fordern wir:
Reduktion des Bundesheeres auf Katastrophen- und Grenzschutz
Unser Geld für Gesundheits-, Pflege- und Bildungswesen – statt Geld für teure Waffenkäufe
Statt „militärischer Landesverteidigung“ – „Soziale Verteidigung“: gewaltfreier Widerstand gegen jede Art von Unterdrückung
Aktive Friedens- und Neutralitätspolitik
Keine Waffenexporte an kriegführende Staaten bzw. Staaten die die Menschenrechte verletzen – weder direkt noch über Zwischenhändler
Asyl für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Wir wollen FRIEDENSTÜCHTIG sein – nicht „kriegstauglich“ werden.
Zur Unterschrift: www.openpetition.eu/noarmy
ARGE Wehrdienstverweigerung und Gewaltfreiheit, Schottengasse 3a/1/4/59, 1010 Wien
www.verweigert.at
Auf der Website der Arbeitsgemeinschaft ARGE für Wehrdienstverweigerung u. Gewaltfreiheit https://verweigert.at/index.php/2026/02/11/wir-trauern-um-rosalia-krenn/ schrieb der Obmann Christian Mokricky den folgenden Nachruf.
Wir trauern um Rosalia Krenn.
Am 10. Februar 2026 hat uns Rosi verlassen!
Rosi war eine langjährige Begleiterin und engagierte Mitstreiterin der Arge für Wehrdienstverweigerung und Gewaltfreiheit Salzburg und im Vorstand der Bundesorganisation.
Rosi konnte unerschrocken vorangehen. Besonders in Friedensfragen und im Kampf um Gerechtigkeit war sie kompromisslos. In der Friedensbewegung war sie österreichweit bekannt und engagiert. Waffenschauen und Heeresaufmärsche als Happening für Militärs, Familien und Kinder waren ein Gräuel für sie und so manches Kriegsgerät wurde schnell besetzt.
Waffen bringen keinen Frieden, sie gefährden den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft. „Rüstung tötet täglich, nicht erst im Krieg!“ war einer ihrer Wahlsprüche, der besonders aktuell ist.
Ich habe Rosi immer als sehr wertschätzend und unterstützend empfunden. Ihr Einsatz ging oft an ihre Grenzen.
Ihre klaren Kommentare und ihre liebenswerte, weltoffene Art werden uns fehlen.
Unser Mitgefühl ist bei ihren Angehörigen.
Christian Mokricky, Obmann

Im Anhang dieser Sendung stelle ich noch ein Foto, auf dem Matthias und Rosi gemeinsam bei einer Demonstration am 26. Oktober 2014 in Wien zu sehen sind. Für beide spiele ich die Lieder von Konstantin Wecker.

Zum Schluss kündige ich noch einige Veranstaltungen von den Frauen für Frieden OÖ an.
Judith Rachbauer schrieb vor kurzem: „Liebe Friedensfrauen! Am 8. März ist ja bekanntlich der internationale Frauentag. Heuer wollen wir als Frauen für Frieden OÖ an der Demo in Linz teilnehmen. Wir werden dabei auch kleine Friedensfähnchen verteilen.
Treffpunkt ist um 14.00 Uhr im Volksgarten beim Musiktheater. Der Zug geht Richtung Hauptplatz. Wir hoffen, dass wir einige sind, die teilnehmen! Eveline und ich sind unter der großen Fahne „Frauen für Frieden OÖ“ leicht zu finden! „ Siehe auch https://www.linz.at/frauen/5015_104527.php
„Weiters gibt es am Tag darauf, dem 9.3.2026, einen internationalen Frauenstreiktag unter dem Motto „GENUG“. Die Plattform enoughgenug.org/de hat einige Vorschläge ausgearbeitet, wie Frau auch sehr spontan und regional teilnehmen kann. In Wien wird es eine größere Aktion geben. Wir in Ried im Innkreis werden wahrscheinlich Stühle im öffentlichen Raum aufstellen mit der Beschriftung „Ich streike“ und uns (bis jetzt 2 Personen) dazusetzen. Wir wollen aber verstärkt den Frieden zum Thema machen und so im öffentlichen Raum präsent sein.“ Mehr dazu auf der Website https://enoughgenug.org/de/

Musikbeiträge: Trommelgruppe Jankadi. Während der Abschiedsfeier von Matthias Reichl wurden von „Gfreidi“-Sängern und -Sängerinnen folgende Lieder gesungen:
„Sag für dein Leben – Dankeschön.“
„The rose“
„Steh zua und sing mit.“
und von Manfred Madlberger „Auf an Haufn schwarzn Saund“ von Sigi Maron
Für Rosi Krenn und Matthias, der ein Fan von Konstantin Wecker war, spielen wir von der CD 1 „Lieder meines Lebens“ „Den Parolen keine Chance“ und von der CD 2 „Lasst uns weiter träumen“ und „Utopia“. https://wecker.de/

 

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1 Kommentare

  1. Danke, Maria! Die Verknüpfung des Gedenkens an beide mit den laufenden Friedensaktivitäten hätte den beiden wohl auch getaugt. Nebenbei: Aus den Begegnungswegen vom 15.Jänner hab ich mit persönlichen Anmerkungen eine Sondersendung der „Schallmooser Gespräche“ gemacht. Auch deswegen, weil Rosi schon zu krank war, um noch eine Sendung zu machen. Wenn ich denke, daß ich sie noch gefragt habe, ob sie nicht einen Nachruf auf Matthias schreiben könnte – ja, auch das ging sich nimmer aus…

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