Wer sichtbar ist, wird gehört – und wer gehört wird, kann etwas verändern. Doch gerade für Frauen war der Weg zu dieser Sichtbarkeit lange Zeit alles andere als selbstverständlich.
Sie hören heute eine Sendung über eine Veranstaltung in Steyr (24.02.2026), die sich mit einem hochaktuellen Thema beschäftigt hat: dem Frauenbild im digitalen Zeitalter. Unter dem Titel „Backlash? Not today!“ diskutierten Expertinnen aus unterschiedlichen Bereichen darüber, wie sich gesellschaftliche Rollenbilder verändern – und welchen Einfluss Medien, Politik und soziale Netzwerke darauf haben.
In einer Zeit in der Femizide, Pelicot-Prozesse, Epstein Files oder Dokumentationen über «Manosphere» an der Tagesordnung stehen, ist es nur wichtig, sich mit dem Thema Backlash auseinanderzusetzen und sich als Frauen zu vernetzen und zusammenzustehen.
Den inhaltlichen Auftakt des Abends gestaltete Maria Pernegger, Geschäftsführerin von Media Affairs in Wien. In ihrem Vortrag sprach sie darüber, warum Sichtbarkeit mehr bedeutet als nur Präsenz in der Öffentlichkeit.
Auf dem Podium diskutierten im Anschluss Persönlichkeiten aus Medien, Bildung, Wirtschaft, Kultur und Social Media: Es sprachen die Social Media-Expertin Mia Lamb, Alexandra Mittermayr, Chefredakteurin der Tips, die HTL-Direktorin Sandra Losbichler, die Kunstwissenschaftlerin Barbara Wetzlmair-Steininger, Daniela Zeiner von der Zukunftsregion Steyr, Lisa Lehner von der Frauenstiftung Steyr sowie Romana Hausleitner, Leiterin Human Resources beim Unternehmen BMD in Steyr. Ausgewählte Statements aus der Podiumsdiskussion hören sie nun. Moderation: LAbg. Dagmar Engl.
Links:
- Video “Be a lady, they said”
- Buchhinweis von Maria Pernegger: Helma Sick und Renate Schmidt: Ein Mann ist keine Altersvorsorge – Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist, Verlag Penguin, 2019
- Dokumentation: “Das Dilemma mit den sozialen Medien”, 2020
Foto: Peter Kainrath











