Tapferkeit und Mut beschreiben Stärken, die mit der Überwindung von Angst zu tun haben. Menschen mit dieser Stärke lassen sich durch Bedrohung, Herausforderungen, Schwierigkeiten oder Schmerz nicht einschüchtern. Sie stehen zu dem, was sie für richtig halten, auch wenn es gegenteilige Meinungen dazu gibt. Sie handeln nach ihren eigenen Überzeugungen. Menschen können ihre Tapferkeit körperlich (z.B. Feuerwehrleute), psychologisch (z.B. schmerzhafte Eigenreflexion) oder moralisch (z.B. für etwas eintreten, das nicht der Gruppenmeinung entspricht) zeigen.
aus Ebner, M. (2019): Positive Leadership, Kapitel 6.4, facultas Verlag.
Mein Gast in dieser Sendung ist Barbara Sommer. Die Frau, die mich ermutigt hat, eine eigene Radiosendung zu machen. Denn IHR durfte ich bei den ersten Gehversuchen ihrer Sendung “Mutwillig” über die Schulter schauen… mittlerweile hat sie 25+ Gäste zu ihren mutigen Lebenswegen interviewt. Wer, wenn nicht sie, kann über die individuellen Facetten von Mut und Tapferkeit erzählen?
Wir sprechen über Mut zur eigenen Meinung, über körperliche Tapferkeit, und ob es ein typisch männliches oder weibliches Bild von Mut gibt. Die Angst spielt dabei auch eine Rolle, und all die menschlichen Formen, damit umzugehen. Können wir auch daheim, bequem vom Sofa aus mutig sein? Spoiler: NEIN, sagt Barbara. Ein kleiner Edelstein aus diesem Gespräch: “Man muss nur Mut zum nächsten Schritt haben, nicht für die ganze Treppe!”
Weiterführende Tipps zu Themen aus der Sendung:
- Mutwillig: Sendung von Barbara Sommer im Freien Radio Salzkammergut: https://freiesradio.at/sendungen/mutwillig/
- Suffragette – Taten statt Worte: Trailer zum Film aus 2016 über den Kampf um das Wahlrecht für Frauen






