Hallstatt – Salinenschmiede Lahn

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Rückblicke – Welterbe Hallstatt
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Ein Industriebau des frühen 20. Jahrhunderts

Als letztes Betriebsgebäude übersiedelte die Schmiede nach dem katastrophalen Marktbrand von 1750 im Jahr 1896[1] in die Lahn, da erst zu dieser Zeit die am alten Standort verfügbaren Wasserkräfte durch elektrischen Antrieb substituiert werden konnten.[2]

Der über einen Rechteckgrundriss von 12m x 20m und mit einem Satteldach geschlossene Baukörper zeigt mit seinen Sichtziegelelementen das typische Erscheinungsbild eines Industriebaus der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Schöne Details bilden die Abstützungen der auskragenden Sparren im Traufbereich und die fein gegliederten Holzsprossenfenster.

[1] MORTON, Friedrich, Die alte Amtsschmiede im Markte Hallstatt, in: Werkszeitung der Oesterreichischen Salinen, 4. Jahrgang, Heft 8, S. 121, (1931).

[2] Am Salzberg wurde von Carl SCHRAML 1894-96 das erste Wasserkraftwerk des Salzkammergutes in Hallstatt erbaut. Vgl. dazu SCHRAML, Carl, Die Salinen der Ostmark, ihre Geschichte und technische Entwicklung, in: Kali verwandte Salze und Erdöl, Zeitschrift für Kali-, Steinsalz und Erdölindustrie sowie Salinenwesen, 38. Jg., Heft 1, (1944), S.5

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