Dunkle Musikgeschichten, Bücherdörfer und Erzählkünstler*innen

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Früchte des Zorns und Abende voll Freude

„Riders on the Storm“ – The Doors. Erschienen im Juni 1971 auf dem Studio Album L.A. Woman. Dieser Song hat neben seiner literarischen Bedeutung auch noch eine ganz besondere Geschichte mitzubringen. Es ist der letzte Song, den Jim Morrison aufgenommen hat, bevor er am 3. Juli 1971 verstarb.

Doch alles der Reihe nach. Doors Gitarrist Robby Krieger erzählte, dass dieser Song vom Country Song „(Ghost) Riders in the Sky: A Cowboy Legend“ inspiriert ist. Ander Quellen wiederum belegen, dass Elemente aus The Stranger von Camus hier unterschwellig auftauchen. Jim Morrison war Camus Fan und hat einige der Elemente aus Camus‘ Werk in seinen Songs verarbeitet. Andere wieder behaupten, dass sich Jim Morrison mit „Riders on the Storm“ auf den deutschen Philosophen Martin Heidegger bezieht, und zwar ganz speziell mit der Zeile „Into this world we’re thrown“.

Was Morrison wirklich bewegt hat, können wir heute nur noch vermuten. Er starb nur einen Monat nach dem Erscheinen des Albums in Paris – und die Umstände seines Todes sind bis heute nicht geklärt.

Ich spiele auf jeden Fall noch einen song vom Album L.A. Woman. Love her madly. The Doors, 1971.

Meinen Gast heute habe ich auf einer sehr interessanten Veranstaltung kennen gelernt. Künstler*innen – und nicht nur Künstler*innen – bekommen dort die Gelegenheit, in sieben Minuten ihr Projekt vorzustellen. Ob das ein Buch ist, Musik, eine Erfindung oder Zauberei, völlig egal. Ich spreche von der Veranstaltung zeitform, die jeden zweiten Monat in der Kleinkunstbühne Laufen stattfindet und wo ich eine Frau gehört habe, die Geschichten erzählt – und in Bann gezogen war. Mein Gast Viola Strasser erzählt, wie sie die Erzählkunst entdeckt hat und was das mit ihr gemacht hat.

Musik
The Doors: „Riders on the Storm“

The Doors: „Love her madly“

Bob Seger: „Travelling Man“

Melody Gardot: „Morning Sun“

Tina Turner: „Simply the best“

Diane Krall: „Just the way you are“

Bad Company: „Silver, blue and gold“

Buchtipps
Orhan Pamuk: „Das schwarze Buch“

Jane Crilly: „Der Gärtner von Wimbledon“

Herbert Rosendorfer: „Briefe in die chinesische Vergangenheit“

Links
Erzählkunst von Viola Strasser: https://www.wennwortewandeln.de/

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