Im Rahmen einer Lehrveranstaltung am TFM – Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien unter der Leitung von Adam Czirak wurden Studentinnen eingeladen, Veranstaltungen des diesjährigen imagetanz 2026 zu besuchen und Radiobeiträge über ausgewählte Performances zu gestalten. Diese Sendung versammelt drei Beiträge, die sich jeweils einer Performance widmen.
Der erste Beitrag widmet sich der Arbeit B-MOVIES von Carolina Cappelli, gezeigt im studio brut. Ausgangspunkt ist ein Filmprojekt in Entwicklung, das sich mit weiblichen Nebenfiguren im Kino auseinandersetzt. Anhand ausgewählter Szenen reflektiert die Künstlerin deren Sichtbarkeit, Funktion und Wahrnehmung sowie ihre Rolle innerhalb filmischer Narrative. Der Beitrag wurde von Sarah Agethen, Corinna Spitaler, Ida Walder und Julian Zeggl gestaltet.
Der zweite Beitrag widmet sich der Performance unseen von Viktor Szeri. Die Arbeit entwirft eine immersive Zwischenwelt, in der Bewegung, Wahrnehmung und Präsenz ineinander übergehen. Performer*innen bewegen sich in wechselnden Rhythmen und mit reduzierten, präzisen Gesten, wodurch sich feste Formen auflösen und neue Möglichkeitsräume öffnen. Der Beitrag wurde von Alica Neuheimer, Sophia Scheit und Richard Senger gestaltet.
Der dritte Beitrag widmet sich der Performance rascal von gergő d. farkas, gezeigt im brut nordwest. Die Arbeit entfaltet ein Tanzsolo als somatische Fantasie, in der sich Körper in einem Zustand ständiger Transformation befinden. Zwischen Innen- und Außenwelten, Gegenwart und Erinnerung entstehen fluide, sich wandelnde Landschaften, in denen Wahrnehmung und Körperlichkeit neu verhandelt werden. Der Beitrag wurde von Sophia Braun, Alina Trionow und Noah White gestaltet.





