Am 13. Juni führt eine Solidaritätswanderung zu zwei Asylunterkünften, die durch extreme Abgelegenheit verbunden sind: Das Lager Bürglkopf in Tirol liegt auf 1.250 Meter Seehöhe, sieben Kilometer vom nächsten Ort entfernt, ohne öffentliche Anbindung. Amnesty International bezeichnete die Zustände dort 2019 als menschenrechtswidrig – damals traten Bewohner in den Hungerstreik. Das zweite Ziel ist Lamm8 in Kärnten, wo Menschen auf ihren Asylbescheid warten, weitgehend abgeschnitten vom öffentlichen Leben. Die Veranstalter:innen sehen diese Isolation als politisch gewollt. Sie fordern die Schließung solcher Lager und menschenwürdige Alternativen.
Im Gespräch mit zwei Personen der Initiative: Lamm8 schließen, geht es um die konkreten Lebensbedingungen – und darum, was würdige Unterbringung konkret bedeuten würde.
Hier findet ihr mehr Informationen zu den Initiativen Bürgelkopf schließen und Lamm 8 schließen.








