Eigentlich ist das keine große Überraschung , unterscheiden sich doch auch die Körper. Es wurde allerdings lange nur am männlichen Körper geforscht, Wirkungsweise und Dosierungen für Frauen einfach für einen „kleinen Mann“ angegeben. Es muss sich ändern: Die Leiterin der Apotheke am AKH Wien, Mag.a Martina Anditsch hat sich dieses Themas aus pharmakologischer Sicht angenommen und informiert im Gespräch mit Aline Halhuber über unterschiedliche Medikamentenwirkungen für Männer und Frauen. Es geht u.a. um Schmerzmittel, Beruhigungs- und Schlafmittel. Sie erklärt auch, warum das „Babyaspirin“ in der Prävention dezidiert nicht mehr empfohlen wird, weil der Nutzen zur Verhinderung von koronaren Herzerkrankungen geringer ist als der Schaden durch Blutungen. Für Frauen hatte es sich schon viel früher gezeigt, dass die niedrig dosierten Aspirine es keine Infarktprävention.
Eine Sendung in der radiofabrik.Frauengesundheit on Air, am 01.07.2026 um 17:30 (WH Sa 04.07.2026 8:00)
Foto: Julia Anditsch










