In dieser Folge von GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler Leben spricht Kirsten Breuß über einen Tag, der ihr Leben von einem Moment auf den anderen verändert hat: An ihrem zehnten Hochzeitstag verunglückte ihr Mann Patrick schwer. Einen Tag später wurden die lebenserhaltenden Maßnahmen eingestellt.
Kirsten blieb zurück – mit zwei kleinen Kindern, einem unfertigen Haus, einem großen Schuldenberg und der Frage, wie ein Leben weitergeht, wenn plötzlich einer fehlt.
Wir sprechen über Trauer, die keine festen Regeln kennt, über Menschen, die auffangen – und jene, die plötzlich nicht mehr wissen, wie sie einem begegnen sollen. Darüber, warum Kirsten ihren Kindern nicht gleichzeitig Mama und Papa sein konnte und wollte. Und warum es für sie so wichtig war, auch mitten in der Trauer auf sich selbst zu hören.
Zwölf Jahre später sagt Kirsten, dass diese Zeit ihren Blick auf das Leben grundlegend verändert hat. Heute richtet sie ihren Fokus bewusst auf das, was da ist, probiert Neues aus und erinnert sich immer wieder daran, dass Leben mehr sein darf als bloßes Funktionieren.
„Versuch zu leben. Das Leben zu spüren und nicht nur zu existieren. Weil es so verdammt schnell vorbei sein kann.“
Prädikat: ehrlich, lebensnah, berührend. ✨










