In dieser Sendung hören Sie einen Beitrag zum Angebot des „Fairteiler“ vom Verein foodsharing und wie soziale Medien den Nachrichtenkonsum junger Menschen verändern und welche Auswirkungen das auf Journalismus, Glaubwürdigkeit und Demokratie hat.
Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung!
So lautet das Motto der Kooperation zwischen der Stadtbibliothek Linz und dem Verein foodsharing. Mit einem sogenannten „Fairteiler“ bekommen noch genießbare Lebensmittel eine zweite Chance. Dort können Lebensmittel kostenlos abgegeben und mitgenommen werden. Seit August gibt es einen solchen Fairteiler auch in der Stadtbibliothek im Wissensturm – mittlerweile der siebte Standort in Linz.
Der Verein foodsharing entstand 2012. Mittlerweile hat sich daraus eine internationale Bewegung mit mehr als 500.000 Nutzer:innen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern entwickelt. Getragen wird der das Konzept „Fairteiler“ von Ehrenamtlichen, welche die jeweiligen Standorte betreuen, Lebensmittel von Betrieben abholen und den „Fairteiler“ regelmäßig bestücken.
foodsharing bietet außerdem Möglichkeiten zur Weiterbildung und zum Mitmachen. Dazu gehören beispielsweise die sogenannten Essenskörbe. Über diese können Privatpersonen überschüssige Lebensmittel anbieten, die anschließend von anderen kostenlos abgeholt werden können.
Yasmine Elsalakawy war im Wissensturm und hat Anna Lischka (Wissensturm) und Ruth (foodsharing) zum Konzept und Zusammenarbeit befragt!

Schöne neue Öffentlichkeit
Unsere Öffentlichkeit verändert sich, besonders die der jungen Menschen. Nachrichten werden heute vor allem über Soziale Medien konsumiert. Das wirft die Frage auf: Was macht das mit unserer Nachrichtenlandschaft?
Die Öffentlichkeit in den sozialen Medien ist ein Raum voller Informationen, aller Art. Fast jeder kann ungefiltert zur Medienmacherin werden und die eigene Wahrnehmung einer breiten Masse zugänglich machen.
Doch es gilt zu differenzieren: Welche Informationen sind recherchiert? Wie lassen sie sich belegen? Wie finden klassische Medien ihren Platz in dieser neuen Öffentlichkeit? Und welche Rolle spielt eine breite, diverse Medien- und Öffentlichkeitslandschaft für unsere Demokratie?
Tamara Ehs ist Politikwissenschafterin und arbeitet als Demokratieberaterin. Sie erforscht, was Demokratie ausmacht und wie Medien und deren Glaubwürdigkeit miteinander verflochten sind. Am 21.09. hielt sie im Rahmen der Pressekonferenz „Schöne neue Öffentlichkeit“, veranstaltet vom PR-Ethikrat, einen Vortrag über den Zugang junger Menschen zu journalistischer Arbeit und was das mit dem Demokratieverständnis macht.
Beitragsgestaltung: Anneta Trimis









