Science Café – Im Schatten von Gusen

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Fokus Wissen
  • 20261012_Fokus-Wissen_Science-Cafe_Im-Schatten-von-Gusen_vom20261003_01-06-21
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Dies ist der Mitschnitt eines Science Cafeś vom 3.Oktober 2026

Commit, das Community Medien Institut Wien lud gemeinsam mit dem Freien Radio Freistadt in Kooperation mit der Bewusstseinsregion unter dem Titel „Wissenschaft im Dialog“ zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein.

Ziel eines Science Cafés ist es wissenschaftliche Erkenntnisse und Ergebnisse einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. In einem lockerem Setting wird nach einem kurzen wissenschaftlichen Input zum Thema diskutiert.

Beim Science Café am 3.Oktober referierte Sophie Fröller im Rahmen des Tags der Offenen Tür im Haus der Erinnerung in St. Georgen an der Gusen über das Thema ihrer Bachelorarbeit.

Diese trug den Titel: Im Schatten von Gusen: Die KZ-Gedenkstätte und die Inszenierung von Erinnerungskultur.

Darin setzte sie sich mit der Frage auseinander wie die materiellen Überreste des ehemaligen KZ Gusen inszeniert werden, und welche Rolle sie für die lokale Erinnerungskultur spielen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die KZ-Gedenkstätte selbst, sondern auch die Erinnerungsorte in St. Georgen an der Gusen und Langenstein. Mithilfe ethnographischer Methoden wie Wahrnehmungsspaziergängen, teilnehmender Beobachtung und Expert*inneninterviews untersuchte sie, wie materielle Überreste, verschiedene Formen des Gedenkens und lokale Initiativen dazu beitragen, Geschichte sichtbar zu machen und die Erinnerung an die nationalsozialistische Vergangenheit wachzuhalten. Im Fokus ihrer Arbeit stehen die Zusammenhänge zwischen Geschichte, Erinnerungskultur, Inszenierung und gesellschaftlicher Verantwortung.

Sophie Fröller absolvierte 2026 das Bachelorstudium Europäische Ethnologie und Kulturanthropologie an der Universität Graz. Aufgewachsen in St. Georgen an der Gusen entwickelte sie schon früh ein Interesse an der Geschichte des Ortes und daran, wie wir uns heute an sie erinnern. Ihr Schwerpunkt im Studium war vor allem die qualitative Sozial- und Kulturforschung sowie ethnographische Feldforschung. Schwerpunkte waren: Erinnerungskultur, Stadt- und Raumforschung Geschlechterforschung und gesellschaftlicher Wandel.

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