Bauern gegen die Obrigkeit – war es wirklich so einfach? Wie war die Gesellschaft in Oberösterreich im Jahr 1626 tatsächlich aufgebaut, und welche sozialen Gruppen beteiligten sich am Bauernkrieg?
Diesen Fragen ist der Historiker und Archivar Fabian Müller vom Oberösterreichischen Landesarchiv nachgegangen. Beim Symposium landesgeschichteLEBT am 15. Oktober 2026 in Linz sprach er über den „Oberösterreichischen Bauernkrieg als Sozialgeschichte“.
Im Mittelpunkt seines Vortrags standen die gesellschaftlichen Hierarchien und die tiefgreifenden sozialen Unterschiede des 17. Jahrhunderts. Die damalige Gesellschaft war streng gegliedert: Rechte, Pflichten und persönliche Abhängigkeiten bestimmten die Stellung des Einzelnen. Diese vielschichtige soziale Ordnung und ihre inneren Spannungen spiegelten sich auch im Bauernkrieg wider.
Eine Gesellschaft, deren Strukturen und Hierarchien sich grundlegend von unseren heutigen Vorstellungen unterscheiden.
Hören Sie nun den Mitschnitt des Vortrags von Fabian Müller.








