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Antifa Info eingestellt

Die Zeitschrift „Antifa-Info“ erschien von 1983 bis Anfang 2010 und brachte es dabei, Sondernummern nicht eingerechnet, auf 150 Ausgaben.

Das „Antifa-Info“ erschien erstmals zu einer Zeit, als Flugblätter jeglicher Art noch mittels Matrizen(druck/er) hergestellt wurden und man noch nicht zwischen Menschen, die echte Selbstgespräche führen, und jenen, die mit Ohrstöpsel telefonieren, unterscheiden musste. Und es erschien letztmals zu einem Zeitpunkt, wo das Internet und seine vielfältigen Kommunikations-möglichkeiten für viele, aber bei weitem noch nicht für alle, selbstverständlich geworden war.

Das „Antifa-Info“ war als Druckwerk eine gelungene Mixtur aus Berichten, Ankündigungen, Analysen, Einschätzungen, Serien – zuletzt über den ja häufig „vergessenen“ kommunistischen Widerstand in OÖ anhand von Biografien – bis hin zu thematisch sehr breit gefächerten Buchempfehlungen und einer Chronik, die letztlich – ob ihrer vermeintlichen Unlesbarkeit – noch gestrafft wurde.

Erfreulich, dass die Zeitschrift nicht aus finanziellen Gründen eingestellt wurde, sondern vor allem aus der praktischen Überlegung heraus, dass sich der Aufwand fürs Druckwerk angesichts der zahlreichen Zugriffe auf die Homepage nicht mehr lohnt.
Weniger erfreulich, dass nicht nur am Ausgangspunkt des „Antifa-Info“ mit der Kandidatur des rechtsextremen Norbert Burger für die Bundespräsidentenwahl ein äußerst bedenkliches Ereignis stand, sondern dass auch am Endpunkt der Herausgabe der Zeitschrift wiederum vermehrt rechtsextreme Aktivitäten stehen bzw. dass rechtes Gedankengut an der Grenze zum Verbotsgesetz auch durch den 3. Nationalratspräsidenten längst wieder salonfähig geworden ist.

Als Gast im Studio Erwin Peterseil, der im gesamten Zeitraum am „Antifa-Info“ mitgearbeitet hat, auch als Chronist und Verfasser von Serien bzw. in den letzten Jahren als Verfasser teils geharnischter Beiträge gegen die Unfähigkeit der „Linken“, die Nöte und Ängste der Menschen außerhalb linker und grüner Reservate wahr- und ernstzunehmen und somit dem Aufstieg der FPÖ etwas entgegensetzen zu können.

Die Fragen an ihn und das Gespräch mit ihm führte Erich Klinger. Abgesehen von (weiteren) Informationen über das „Antifa-Info“ war der Umgang mit dem Zulauf, den die rechten Parteien
– vor allem bei den unter 30-jährigen – haben, ein Hauptthema des Gesprächs.

Link zum Antifa-Netzwerk:
http://www.antifa.co.at/index.html

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