Weltempfänger: Fidschi und die internationale Klimapolitik

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  • Weltempfänger: Fidschi und die internationale Klimapolitik
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„Wenn Erkrankten Sterbehilfe bewilligt, aber Pflegegeld abgelehnt wird, macht sich der Staat Österreich zum Mittäter“
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Fernsicht: Entwicklungspolitische Film-und Dialogabende
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Neue Arbeitswelten – Perspektiven für eine gerechte Zukunft

Fidschi und die internationale Klimapolitik

Die Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém im November 2025 war in vielerlei Hinsicht ein Desaster. Vor allem wanden sich die Industriestaaten, zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen, um ihre Verpflichtungen und dem notwenigen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Sie konnten sich nicht einmal auf eine robuste Klimafinanzierung einigen, damit sich andere vor den Folgen der Wetterextreme besser schützen können. Dabei hat die Welt die 1,5°C-Gefahrenschwelle – zumindest für einige Jahrzehnte – bereits überschritten. Doch ist damit die Klimadiplomatie gescheitert? Und wenn, was folgt daraus? Für die Gruppe der kleinen Inselstaaten, die mehr als andere Länder von den Klimafolgen betroffen sind, ist es keine Option, die internationale Klimapolitik trotz alljährlicher Enttäuschungen gänzlich in Frage zu stellen. Für die Inselrepublik Fidschi sieht Vani Catanasiga neben Misserfolgen auch kleine Fortschritte – und eine große Verantwortung. Sie ist Geschäftsführerin der NGO Fiji Council of Social Services (FCOSS). Südnordfunk von Radio Dreyeckland gestaltete den Beitrag.

Beitrag zum Nachhören

Gen Z Proteste in Peru
Junge Menschen gehen in Peru auf die Straße – gegen politische Gewalt, institutionelles Versagen und ein System, das sie nicht repräsentiert. Im Interview mit Gen Z Aktivistin Gabriela Santos Tacuri und der indigenen Aktivistin und Soziologin Diana T’ika Flores Rojas zeigt der Beitrag von südnordfunk, wie sich urbane Jugendproteste mit indigenem, landwirtschaftlichem Widerstand verbinden. Es ist eine Geschichte über Repression, Solidarität und die Suche nach neuen politischen Wegen inmitten einer tiefen Krise.

Eskalation Venezuela – USA

Die USA sind am Samstag, den 03.01.2026, in Venezuela mit Militär eingedrungen. Sie entführten Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro sowie seine Ehefrau in die USA. Der Militäreinsatz der USA wirft massive Fragen auf: nach Völkerrecht, nach innerem Verrat, nach der Stabilität Venezuelas sowie nach Folgen für ganz Lateinamerika. Aber auch danach wie es den Menschen im Nachbarland Kolumbien mit alledem ergeht. RDL sprach noch am gleichen Tag mit einem RDL-Kollegen, der sich aktuell in Kolumbien befindet.

Gespräch zum Nachhören

Moderation: Nora Niemetz

CC-Musik: Ronald Kah, brother, new morning