Ilja Braun – Vortrag zum Thema „Grundeinkommen statt Urheberrecht?“

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  • iljabraun03092014lentos
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Zwischen geistigem Eigentum und freiem Wissen hat sich die Debatte um das Urheberrecht im Digitalzeitalter eingependelt. Dabei geht es längst um viel mehr: Kreativität ist der wesentliche Produktivfaktor in einer zunehmend auf immaterielle Wertschöpfung ausgerichteten Ökonomie. Ilja Braun wagt in seinem Buch »Grundeinkommen statt Urheberrecht? – Zum kreativen Schaffen in der digitalen Welt« den Versuch, diese unübersichtliche Debatte etwas zu ordnen. Dabei nimmt er von der Kulturflatrate bis zur Idee einer öffentlich-rechtlichen Produktionsfinanzierung die wichtigsten Lösungsansätze kritisch in den Blick, um schließlich den Bogen zur Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen zu schlagen.

Ilja Braun, geb. 1970, hat Germanistik sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Berlin und Glasgow studiert, war Volontär beim Verlag Kiepenheuer & Witsch und Redakteur beim Kölner Emons Verlag im Bereich Medienhandbücher. Er hat für den Perlentaucher, für CARTA, das mediummagazin, die Deutsche Welle, die Süddeutsche Zeitung, die WELT und viele andere Medien geschrieben sowie Romane und Sachbücher aus dem Englischen und Niederländischen ins Deutsche übersetzt. Er hat in Kooperation mit u.a. der Weltlesebühne und der Deutschen Kinemathek Veranstaltungen konzipiert, die Pressearbeit des Verbands deutschsprachiger Literaturübersetzer betreut, der Redaktion von iRights.info angehört und als Referent der Linksfraktion am Deutschen Bundestag die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ begleitet. Derzeit unterrichtet Ilja Braun an der Uni Hildesheim ein Seminar zum Urheberrecht für Medienübersetzende und arbeitet zu Verbraucherrechten in der digitalen Welt.

Am Mittwoch, den 3.9. wurde er ins Lentos Kunstmuseum geladen, um innerhalb der Konferenz und Ausstellung „Information als Wirklichkeit – Kritische kulturelle Praxen in digitalen Netzen“ näher auf das Thema „Grundeinkommen statt Urheberrecht“ einzugehen.

Sarah Praschak war vor Ort.

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