Zur Lage der Flüchtlingsversorgung in Linz

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  • 2015.12.22_1800.10-1850.10__FROzine
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Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen in Linz

Wir beschäftigen uns heute vor der Weihnachtspause noch einmal mit dem momentan wohl wichtigsten Thema, welches Österreich beschäftigt, nämlich mit der Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen.

Denn ein Ende des sog. „Flüchtlingsstroms“ ist demnächst nicht abzusehen. Täglich reisen immer noch Tausende über die Balkan-Route nach Nordwesten, aber es mehren sich auch die Fälle, in denen Flüchtlinge freiwillig wieder in ihre Herkunftsländer zurückkehren wollen.

7500 Rückführungen in die Heimat gab es bisher im Jahr 2015. Das bedeutet eine Steigerung um 36 Prozent. 4500 davon haben, wie einem Artikel der OÖ Nachrichten zu entnehmen ist, aus eigenen Stücken Österreich wieder verlassen. Die meisten davon stammen laut Innenministerium aus dem Kosovo. 530 Asylsuchende kehrten in den Irak zurück. Bei derzeit 74.000 Asylwerbenden im Land ist die Zahl der Rückkehrer natürlich trotzdem verhältnismäßig relativ niedrig.

Allerdings sollte man nicht aus des Augen verlieren, dass in Österreich und somit natürlich auch in Oberösterreich im heurigen Jahr merkbar mehr Flüchtlinge Österreich Richtung Heimat verlassen wollen als im Vorjahr. Bis Ende November waren es laut Caritas Oberösterreich 263 Menschen, ein Jahr zuvor waren es nur 93 gewesen.

Bundeskanzler Werner Faymann sieht trotz zuletzt gesunkener Flüchtlingszahlen keinen Grund zur Entspannung: Die EU-Beschlüsse bezüglich der sogenannten „Krisenbewältigung“ seien bis jetzt nicht zu Genüge umgesetzt worden, meint er.

Wie die Lage bezüglich der Unterbringung von Flüchtlingen in Oberösterreich momentan aussieht, welche Gründe es dafür geben könnte, dass so viele Menschen nach dieser langen und strapazierenden Reise nach Österreich dann doch wieder zurück in ihre Heimat wollen und wie es mit dem politischen Willen im Bezug auf die Flüchtlingsaufnahme und Unterbringung aussieht, darüber sprachen wir in dieser Sendung mit  Dr. Walter Aichinger, Präsident vom Roten Kreuz.

 

Risikoreicher Kampf für Meinungsfreiheit in Honduras

Seit vier Monaten gehen in Honduras jeden Freitag die Indignados – die Empörten auf die Straße. Sie protestieren gegen die Korruption der Regierung, fordern den Rücktritt von Präsident Juan Orlando Hernández sowie die Einrichtung einer UNO-Kommission gegen die Straflosigkeit im Land.

Mehr dazu hört ihr in einem Beitrag von Radio RABE in Bern.

 

Durch die Sendung führt Sarah Praschak.

 

CC-Musik in der Sendung: Alterlabel – Rosa Alejandria

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