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Gedenk- und Erinnerungssteine verweisen auf NS-Opfer in Klagenfurt

Mit der Verlegung sogenannter „Stolpersteinen“ ist die Stadt Klagenfurt Teil einer Erinnerungsspur die sich quer durch Europa zieht. Mittlerweile hat der Künstler Gunter Demnig mit rund 70.000 verlegten Stolpersteinen in mehr als 1.100 Orten und 24 Ländern das größte dezentrale Kunst-Erinnerungswerk für NS-Opfer geschaffen. Er verlegte im August 2018 in Klagenfurt zum dritten Mal Erinnerungssteine die an das Schicksal jener Menschen erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus vertrieben, deportiert und ermordet wurden.

Die Pflastersteine mit Messingplatten zeigen Namen, Daten und Schicksal und wer-den in den Gehsteig vor dem Haus in dem die Opfer zuletzt wohnten verlegt. So sind die Opfer wieder sichtbar, ihr Schicksal nicht mehr verdrängt und „wer lesen will, muss sich bücken und sich so vor den Toten verbeugen”, sagt der Künstler.

In Klagenfurt wurden bisher 39 Gedenksteine auf Initiative der Österreichisch Israelischen Gesellschaft und dem Beirat für Gedenk- und Erinnerungskultur der Landes-hauptstadt Klagenfurter am Wörthersee verlegt.

Im Live-Studiogespräch erläutert Dr.in Nadia Danglmaier, Mitglied des Gedenk- und Erinnerungsbeirates, die Intentionen des Stolpersteinprojektes, zusätzlich werden Ausschnitte aus einem Interview mit dem Künstler Gunter Demnig eingespielt.

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