Weltempfänger: Optimismus in Nicaragua?

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Im Weltempfänger des Infomagazin FROzine gibt es Neuigkeiten aus dem momentan von Repression gebeutelten Land Nicaragua. Die Wirtschaftsexpertin Ulrike Hermann analysiert in einem Interview die Auswirkungen der Finanzkrise. Und zum Abschluss noch ein Blick in die Ukraine und den Kulturaktivismus in der Provinz.

Optimismus in Nicaragua – Kein zurück zum Status Quo
Während der gewaltsamen Repression der friedlichen Protestbewegung in den vergangen sechs Monaten töteten Polizei und Paramiliärs in Nicaragua 350 bis 500 Menschen, vor allem junge Leute, die die Universitäten besetzten. Der Tod der ermordeten Studierenden wird von der breiten nicaraguensischen Bevölkerung nicht verziehen und sie will auf keinen Fall eine Amnestie für die Regierung Ortega-Murillo zulassen. Radio RDL hat mit Moritz Krawinkel von medico international gesprochen, der soeben von einem Aufenthalt in dem zerütteten Land zurück gekommen ist.

Interview zum Nachhören: www.freie-radios.net

Nichts gelernt aus der Finanzkrise?
Zehn Jahre Finanzkrise und nichts gelernt? Der Witz am Finanzmarkt ist, man kann sich nicht gegen ihn stellen. Das System verstärkt sich selbst und hat nichts mehr mit der Realität zu tun. Carsten Rose von Radio F.R.E.I hat mit Ulrike Herrmann über die Auswirkungen der Finanzkrise gesprochen. Hermann ist ausgebildete Bankkauffrau und hat Geschichte und Philosophie studiert. Im Moment arbeitet sie als Wirtschaftskorrespondentin für die „taz“. Ihr Spezialgebiet ist die Finanz- und Eurokrise, im September 2016 erschien ihr Buch „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung. Was wir heute von Adam Smith, Karl Marx und John Maynard Keynes lernen können“. Das Buch wurde im Juni 2018 als Taschenbuch mit 288 Seiten im Piper Verlag veröffentlicht.

Interview zum Nachhören: www.freie-radios.net

Kulturaktivismus für offene Städte in der Ukraine
Wenn über die Ukraine berichtet wird, dann vor allem zu den Themen kriegerische Auseinandersetzungen in der Ostukraine und Korruption. Gelegentlich klingen die schwierigen Bedingungen der Zivilgesellschaft an. Selbstorganisierte, selbstbestimmte Kultur hat es nirgendwo leicht. Der von einer schweren Krise geprägte Alltag in der Ukraine macht es den Kulturaktivist*innen vor Ort aber besonders schwer. Jörg von Radio T sprach mit Silke Hüper. Sie ist Projektleiterin der Kiewer Gespräche. Die Kiewer Gespräche (Kyiv Dialogue) sind seit 2005 eine überparteiliche und unabhängige Plattform für den Dialog zwischen der Ukraine und Deutschland. Sie verbinden meinungsbildende Multiplikator*innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Medien beider Gesellschaften..

Interview zum Nachhören: www.freie-radios.net
Moderation: Nora Niemetz
CC-Musik: Max Tenroom

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