Urban und doch Provinz – was hat Linz als Stadt zu bieten?

Podcast
FROzine
  • FROzine
    50:01
audio
50:00 min.
Weltempfänger: Spaniens Migrationspolitik
audio
59:47 min.
Medienbildung als gesellschaftl. Voraussetzung für demokratische Teilhabe
audio
50:08 min.
Beitrag zum Weltkrebstag und Reportage zum B7
audio
19:40 min.
Bewegung auf Rezept - die Rolle von Sport bei Krebs
audio
41:31 min.
Im Gespräch mit dem Büdnis Linz gegen Rechts
audio
50:00 min.
Weltempfänger: Venezuela
audio
53:36 min.
Wittgenstein, Sprache, Schule und KI
audio
50:00 min.
Reformen zulasten junger Leute | Wie wehrt man sich gegen SLAPPs?
audio
17:44 min.
Interview mit Anna Schwabegger, Bundesjugendvertretung
audio
43:11 min.
Streik der Ordensspitäler in Linz und Wels

Thomas Bernhard vermerkte 1988 in seinem „Heldenplatz“, dass bereits der bloße Gedanke, in Linz geboren zu sein, als fürchterlich zu erachten sei. Damit steht der umstrittene Schriftsteller in einer langen Tradition der ambivalenten Betrachtungen zur oberösterreichischen Landeshauptstadt, die seit jeher im Spannungsfeld von beschaulicher Provinz und urbanem Fortschritt um ihre Identität zu ringen scheint. Die Debatte wird auch zeitgenössisch fortgeführt, indem vor allem in jugendlichen Online-Magazinen und im gedruckten Feuilleton sehr stark emotional gefärbte Befindlichkeiten gegenüber Linz die städtische Gesellschaft in Aufregung versetzen. Bewusst sachliche Bestandsaufnahmen bleiben dabei allerdings viel zu oft auf der Strecke.

Die Studiodiskussion ging daher u.a. den Fragen nach, welche vorgefassten Meinungen die Wahrnehmung von Linz beeinflussen, warum die Auseinandersetzung mit dem städtischen Image noch immer hohe Wellen schlägt und was künstlerische und kulturelle Initiativen zum Image der Landeshauptstadt beitragen können.

Mit Anja Baum (Regisseurin, Theaterkollektiv „Das Schauwerk“) und Silvia Gschwandtner (Redakteurin Linzer Rundschau).

Moderation: Martin Wassermair

Vložiť komentár