Urban und doch Provinz – was hat Linz als Stadt zu bieten?

Подкаст
FROzine
  • FROzine
    50:01
audio
59:50 мин.
Medienfreiheit und KI | Solidarische Landwirtschaft
audio
45:13 мин.
Julia Haas im Interview zu KI und Meinungsfreiheit
audio
49:58 мин.
Gemeinwohlorienterierter Journalismus
audio
50:00 мин.
Weltempfänger: Situation im Iran
audio
53:05 мин.
Das B37-Kältetelefon | Tribüne Linz wehrt sich gegen Vermieter
audio
26:41 мин.
Kältetelefon in Oberösterreich
audio
49:57 мин.
25 Jahre Wikipedia
audio
57:16 мин.
Auf der Suche nach den Heimaten
audio
50:00 мин.
Weltempfänger: Fidschi und die internationale Klimapolitik
audio
50:00 мин.
Weltempfänger: Fokus El Salvador

Thomas Bernhard vermerkte 1988 in seinem „Heldenplatz“, dass bereits der bloße Gedanke, in Linz geboren zu sein, als fürchterlich zu erachten sei. Damit steht der umstrittene Schriftsteller in einer langen Tradition der ambivalenten Betrachtungen zur oberösterreichischen Landeshauptstadt, die seit jeher im Spannungsfeld von beschaulicher Provinz und urbanem Fortschritt um ihre Identität zu ringen scheint. Die Debatte wird auch zeitgenössisch fortgeführt, indem vor allem in jugendlichen Online-Magazinen und im gedruckten Feuilleton sehr stark emotional gefärbte Befindlichkeiten gegenüber Linz die städtische Gesellschaft in Aufregung versetzen. Bewusst sachliche Bestandsaufnahmen bleiben dabei allerdings viel zu oft auf der Strecke.

Die Studiodiskussion ging daher u.a. den Fragen nach, welche vorgefassten Meinungen die Wahrnehmung von Linz beeinflussen, warum die Auseinandersetzung mit dem städtischen Image noch immer hohe Wellen schlägt und was künstlerische und kulturelle Initiativen zum Image der Landeshauptstadt beitragen können.

Mit Anja Baum (Regisseurin, Theaterkollektiv „Das Schauwerk“) und Silvia Gschwandtner (Redakteurin Linzer Rundschau).

Moderation: Martin Wassermair

Оставьте комментарий