Aidsaufklärung in der Schule

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Aidsaufklärung in der Schule

Eine tödliche Krankheit mit vier Buchstaben? Längst nicht mehr alle denken bei dieser Frage gleich an Aids. Die einst gefürchtete Seuche schafft es nur noch selten in die Schlagzeilen. Wenn doch, dann ist oft von Fortschritten in der Behandlung die Rede.
Bei vielen erweckt das leider den Eindruck, Aids sei keine Gefahr mehr und Schutz davor nicht mehr so wichtig. Vor dieser gefährlichen Entwicklung warnen Experten anlässlich des Welt-Aidstages am 1.Dezember. Einige Zahlen sollen verdeutlichen, dass Aids sehr wohl ein Thema sein sollte. Im Zeitraum von 1983 bis 3.Oktober 2005 erkrankten in Österreich 2.427 Menschen an Aids, 1400 sind inzwischen verstorben. HIV-Infizierte gibt es zwischen 12000 und 14000 und österreichweit stecken sich täglich ca. 2 Menschen mit dem tödlichen Virus an. Das Alarmierendste daran ist aber, dass der größte Teil der Neuinfektionen durch ganz normale heterosexuelle Kontakte zustande kommt. Es kann also nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass HIV und Aids nicht nur Randgruppen wie Homosexuelle und Drogensüchtige trifft.
Was nun die Aufklärung über die Gefahren einer Ansteckung betrifft, kommt sicher den Schulen eine große Rolle zu. Wie das nun an unseren Schulen gelöst wird, darüber sprach ich mit einigen SchülerInnen und LehrerInnen.
Ein Bericht von Hannelore Leindecker.

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