Beitrag: “Es gibt viel zu tun in Amerika.”

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Kann Biden den „Heilungsprozess“ schaffen, den es jetzt braucht? Sophia Dessl spricht mit ihrer Erasmus-Freundin Courtney, die aktuell in Washington DC lebt, über die Spannungen in Amerika – vor und nach der schicksalsträchtigen Wahl Trump vs. Biden. Was wünscht sich die junge Künstlerin vom neuen Präsidenten – und glaubt sie, dass sich mit ihm wirklich etwas ändern wird? Jein. Bidens Macht hängt v.a. vom Senat und regionalen Wahlen ab – aber er hat die Chance, ein Fundament zu legen. ZB für ein funktionierendes Gesundheitssystem, Bewegung in der Klima-Krise – ein Erlass der Studiengebühren wäre auch schön. Über deren Last hat Courtney erst nach ihrem Erasmus-Aufenthalt in Litauen durch die Gespräche mit europäischen Studierenden nachzudenken begonnen. Einfach so studieren können? Einfach so versichert sein? Courtney erzählt von Gesprächen mit Trump-WählerInnen, was für diese ausschlaggebend war und ob sie mit ihrer Familie noch über Politik reden kann. Fazit: Amerika ist wirklich ziemlich gespalten und auf Biden kommt jetzt einiges zu: Vor allem ‚a lot of healing‘.  

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