„Auch Kinder müssen gehört werden“

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Sei es das Fremdenrechtspaket von 2005 oder dessen Novelle im Jahr 2017, Änderungen des Asyl- und Fremdenrechts bedeuteten stets eine Verschärfung und weitere Einschränkungen für die Betroffenen. Gesetze wie diese ermöglichen selbst die Abschiebung von gut integrierten Minderjährigen, wie sich Ende Jänner zeigte. Unter großer medialer Aufmerksamkeit wurde eine 12-jährige Schülerin mit ihrer Schwester und der Mutter nach Georgien abgeschoben, obwohl sie fast ihr ganzes Leben in Österreich verbracht hatte.

„Ich habe selbst kleine Klient*innen, die glauben sie seien Österreicher“, sagt die Juristin Julia Ecker. Kindern, die in Österreich aufgewachsen sind, sei oft gar nicht bewusst, dass ihr Aufenthaltsrecht nicht geklärt sei. Erfahren sie es dann, fallen sie aus allen Wolken, so Ecker. Welche Folgen haben die Asylrechts-Verschärfungen generell in der Praxis und wie funktioniert das Asylverfahren konkret? Das erklärt Ecker im Interview mit Marina Wetzlmaier.

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