Rechtsextreme Burschenschaften in Österreich (Vortragsmitschnitt & Audiocollage „Burschitour“)

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  • 2012_01_13_Vortrag Heribert Schiedel
    37:33
  • Burschitour Rundgang
    10:51
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1) Die akademische Burschenschaft Olympia. Die akademische Burschenschaft Arminia Czernowitz. Corps Alemannia. Was hat es mit diesen und anderen Burschenschaften, die meist ausschließlich aus Männern bestehen, auf sich? Sind sie harmlose Männerbünde oder werden dort Jugendliche und junge Männer an rechtsextremistisches Gedankengut herangeführt? Heribert Schiedel vom Dokumentationsarchiv Österreichischer Widerstand (DÖW, seit 1983 eine Stiftung, die gemeinsam von der Republik Österreich, der Stadt Wien und dem Verein Dokumentationsarchiv getragen wird) war am 13. Jänner in Linz in der Stadtwerkstatt zu Gast, um über Rechtsextremismus in österreichischen Burschenschaften zu referieren. Anschließend unternahm er gemeinsam mit etwa 50 interessierten Personen einen Spaziergang in Linz, um einige in Linz ansässige Burschenschaften zu besuchen und vor Ort über deren Hintergründe aufzuklären. Dabei wurde klar: Burschenschaft ist nicht gleich Burschenschaft. Man kann beispielsweise katholisch-konservative Männerbünde, denen viele ÖVP-Spitzenpolitiker angehören, nicht in einen Topf mit schlagenden, rechtsextremem und deutschnationalen Burschenschaften werfen, die auch vor Antisemitismus nicht zurückschrecken. Diese wiederum haben häufig personelle Überschneidungen mit der FPÖ. „Grundsätzlich gilt: je schlagender, desto rechtsextremer“, so Heribert Schiedel. In seinem Vortrag ging Schiedel auf Begrifflichkeiten rund um Burschenschaften in Österreich sowie deren geschichtliche und aktuelle Entwicklungen im Hinblick auf Rechtsextremismus ein.

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2) Audiocollage von der Burschitour durch die Linzer Innenstadt

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