Ein Milchkuhbetrieb aufgedeckt: Das Problem der Anbindehaltung

Podcast
Tierrechtsradio
  • 2022-03-25_kuh-andbindehaltung
    46:48
audio
55:59 Min.
15 Jahre Freispruch im Tierschutzprozess
audio
57:01 Min.
Welttag für „Versuchstiere“
audio
56:46 Min.
Effekte der Ungarn-Wahl in ganz Europa
audio
56:50 Min.
In der Fledermausstation
audio
52:27 Min.
Rinderversteigerungen in Österreich
audio
47:43 Min.
Neue Details zum Skandal-Rindertransport der Spiridon II
audio
57:29 Min.
Wie sogenannte SLAPP-Klagen zivile Mitgestaltung behindern
audio
56:58 Min.
Zu den Novellen der 2. Tierhaltungsverordnung und der Sonderhaltungsverordnung
audio
56:59 Min.
Das autoritäre System Fico in der Slowakei gegen NGOs
audio
56:59 Min.
Neugründung des Vereins: Wölfe in Österreich

Auch kleine Familienbetriebe können eine Katastrophe für die Tiere sein.

Am 15. März 2022 deckte der VGT einen Betrieb mit etwa 30 Milchkühen und sogenannten Kalbinnen, also Jungkühen, die noch nicht geboren haben. Die meisten Milchkühe waren eng angebunden, ein Kalb alleine in einer Box, was eindeutig gesetzlich verboten ist. Bei diesem Betrieb stellt sich die Frage, ob die Tiere dauerhaft angebunden sein müssen oder nicht. Das Gesetz sieht Ausnahmen vom Daueranbindehaltungsverbot vor, das laut Schätzungen von Expert:innen mehr als 20 % der Milchbetriebe in Anspruch nehmen.

Eine weitere Auffälligkeit an diesem Betrieb ist der Dreck, der überall zu sehen ist. Die Tiere haben große Kotplatten am Körper kleben. Man sieht: auch die Kleinbetriebe können für die Tiere schrecklich sein. Die Landwirtschaftsvertretung sieht übrigens keinen Handlungsbedarf.

Schreibe einen Kommentar