Tierschutzprozess in Kanada: Haft für Besetzung einer Tierfabrik?

Podcast
Tierrechtsradio
  • 2022-07-22_excelsior
    56:43
audio
57:29 Min.
Wie sogenannte SLAPP-Klagen zivile Mitgestaltung behindern
audio
56:58 Min.
Zu den Novellen der 2. Tierhaltungsverordnung und der Sonderhaltungsverordnung
audio
56:59 Min.
Das autoritäre System Fico in der Slowakei gegen NGOs
audio
56:59 Min.
Neugründung des Vereins: Wölfe in Österreich
audio
57:00 Min.
Polen hat Pelzfarmen verboten!
audio
56:53 Min.
Tierleid im Lachsfleisch
audio
55:40 Min.
Ein Aktivist aus Großbritannien im Gespräch
audio
57:23 Min.
Das Tierschutzjahr 2025
audio
56:53 Min.
Plant based universities
audio
56:49 Min.
Der Resch Hundetrainingsskandal

Im Gespräch mit 3 kanadischen Aktivist:innen.

Zuerst wurde die große Schweinefabrik durch eine Tierschutzorganisation aufgedeckt. Dann kamen 200 Aktivist:innen und besetzten sie, davon gingen 50 in den Betrieb hinein und streamten live auf sozialen Medien. 8 Stunden später wurde die Besetzung beendet, nachdem der Betrieb die Medien hineingelassen hatte.
Doch die Staatsanwaltschaft erhob Anklage gegen 4, später nur noch 3 Aktivist:innen. Benutzt wurde ein Gesetz gegen die Störung einer legalen Aktivität auf Privatgrund. Eine Kriminalisierung von politischem Aktivismus, besonders gegen die Umweltschützer:innen, die das Fällen von Urwald verhindern wollten. Bis zu 10 Jahre Haft drohen.
2 der 3 Angeklagten wurden verurteilt. Das Strafausmaß wird erst später festgelegt. Der Prozess war sehr einseitig, die Zustände in der Schweinefabrik durften nicht gezeigt werden.

Schreibe einen Kommentar