Gertraude Krell: „Geschlechterungleichheiten in Führungspositionen“

Podcast
Innsbrucker Gender Lectures
  • IGL_Krell_2012_03_27
    86:12
audio
1 Std. 12:52 Min.
Simon Strick: „Begriffs- und andere Schä­den: Vor­schläge zur Faschi­sie­rung"
audio
1 Std. 18:54 Min.
María do Mar Cas­tro Varela: "Planetarische Utopien. Feministisch-postkoloniale Überlegungen"
audio
1 Std. 34:20 Min.
Sophie Lewis und Friederike Beier: „Imagine otherwise: Rethinking and reinventing care“
audio
53:49 Min.
Queeres Chaos Kollektiv: "Wie viele Queers braucht es, um diesen Vortrag zu halten?"
audio
1 Std. 09:59 Min.
Tat­jana Takševa: "Tracing the Maternal through a Transnational Feminist Perspective"
audio
1 Std. 15:05 Min.
Mona Mota­kef: „Queering the family?“ Elternschaft und Familie jenseits von Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit
audio
1 Std. 21:03 Min.
Helga Krüger-Kirn: "Mütterlichkeit braucht kein Geschlecht. Elternschaft und Gender Trouble"
audio
1 Std. 14:18 Min.
Karin Neuwirth: "De- und Re-Institutionalisierung von Elternschaft im Recht im 20. /21. Jahrhundert in Österreich"
audio
1 Std. 16:12 Min.
Susanne Schulz: "Die Politik des Kinderkriegens"
audio
1 Std. 29:13 Min.
Bet­tina Bock von Wül­fin­gen: "Zeugung unter dem Mikroskop 1850er bis 1900"

22. Innsbrucker Gender Lecture
Sommersemester 2012

Gertraude Krell, „Geschlechterungleichheiten in Führungspositionen“

Geschlechterungleichheiten in Führungspositionen werden aus der Perspektive der Diskursforschung betrachtet. Fokussiert wird auf diskursive Fabrikationen von „Geschlecht“, „Führung“ und „Karriere“ und deren Verschränkungen (insbesondere „Frauenkarrieren und „Karrierefrauen“) sowie die damit verbundenen subjektivierenden und objektivierenden Effekte. Dabei werden mit Blick auf „Führung“ und „Karriere“ zunächst „Geschlechtsunterschiede“ und „Geschlechterunterscheidungen“als Diskurspositionen gegenübergestellt. Schließlich wird der Blickwinkel erweitert: Auf die Dispositivforschung, auf weitere Lesarten des Verhältnisses von Geschlechtsunterschieden und Geschlechterunterscheidungen und auf den Intersektionalitäts- bzw. Interdependenzdiskurs – sowie auf deren Bedeutung für Gleichstellungspolitiken.

Gertraude Krell war von 1991 bis 2007 Professorin für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Personalpolitik an der Freien Universität Berlin. Sie wurde 2003 für ihr Buch „Chancengleichheit durch Personalpolitik“ mit dem Margherita-von-Brentano-Preis ausgezeichnet.

Kommentar: Manfred Auer, Institut für Organisation und Lernen

Moderation: Heike Welte, Institut für Organisation und Lernen

 

Schreibe einen Kommentar